Der geile Dieb in meinem Laden

Erzählungen aus Kuba

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Der geile Dieb in meinem Laden

Der geile Dieb in meinem Laden

Yupag Chinasky

Jedenfalls waren seine Worte, seine Körperhaltung und das Messer unmissverständlich. Allein der Diebstahl wäre sehr schlimm, denn meine Einkünfte sind miserabel und ich bräuchte das Geld, um nicht ein paar Tage hungern zu müssen.

Aber die Geschichte stellte sich noch viel schlimmer dar, denn der Grund seines Erstarrens und meines Verharrens war ein ganz einfacher. Denn ich stand völlig nackt vor ihm, ohne jede Kleidung, kein schützendes Tuch vor meinen Brüsten, kein Fetzen Stoff vor meiner Scham. Denn wenn ich Kleider oder gar Unterwäsche anprobiere, bin ich zwischendurch natürlich nackt und nur durch die Kleiderständer vor neugierigen oder geilen Blicken geschützt, denn im Schaufenster stelle ich gerne sexy Unterwäsche aus und das ist auch für viele Männer ein Grund stehen zu bleiben und in den Laden zu schauen. Und jetzt sah mich dieser kleine Pisser in einem Kleid aus purer Luft und in Unterwäsche, gewebt aus dem reinen Nichts und genau dieser Anblick machte ihn nicht nur unsicher, sondern anscheinend sofort und über alle Maßen geil. Der Schamlose  starrte mich nach seiner heiseren Aufforderung erst weiter wortlos an, dann steckte er das Messer weg und fing an, mich zu berühren. Ich war immer noch in einem Schockzustand, bewegungslos und ungeschützt und ich wehrte mich nicht, als seine Hände über meine Arme glitten, hoch zu den Schultern, dann zu den Brüsten, wo sie verharrten und die Finger meine Brustwarzen berührten, dann den Bauch hinab, bis zwischen meine Schenkel. Ich stand weiterhin starr da, ohne den Versuch meine Blöße zu schützen. Ja, ich hätte schreien und weglaufen sollen, aber wohin, in meiner Nacktheit. Ich hätte mich wehren sollen, um mich schlagen, aber was tun gegen ein Messer, das jederzeit wieder in seiner Hand sein konnte. Und dann war mit mir noch etwas völlig Unerwartetes geschehen, denn ich muss gestehen, ohne rot zu werden, dass mir seine schamlosen Berührungen gefielen.

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