Der Isiris-Punkt: Teil 11 - 20

Teil 20 – Wendelgards Bärchen

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Der Isiris-Punkt: Teil 11 - 20

Der Isiris-Punkt: Teil 11 - 20

Anita Isiris

Atemlos beobachteten sie, im Halbkreis vereint, das Geschehen im Duschraum. Bettina. Jasper. Maria. Wendelgard. Stefan. Sie allen hatten diesen glasigen Blick drauf, den Blick, mit dem auch Maurinde noch immer das vögelnde Pärchen fixierte. Methylendioxymetamphetamin. Es musste sich um Methylendioxymetamphetamin oder eine verwandte Substanz handeln, die diese erweiterten Pupillen, die tiefen Gefühle und die verstärkte Empathie der Kursmitglieder untereinander verursachte. Was genau war dem kalten Buffet beigemischt? Womit waren die Getränke angereichert? Eines war klar: Alle Anwesenden wiesen dieselben Symptome auf. Brigitte und Thomas waren vollkommen enthemmt – die Präsenz der Kollegen und Kolleginnen schien ihnen nichts auszumachen. “Love me like there´s no tomorrow”, hätte Freddie Mercury zu dieser Szene gesagt, so er denn noch könnte. Love me like there´s no tomorrow. Wenig später sackte Brigitte in sich zusammen und gab Thomas mit letzter Kraft zu verstehen, dass sie nicht mehr konnte. Sie kauerte sich wie ein Kätzchen auf den weissen Fliesenboden und zog die Beine an. Dann schloss sie die Augen und versank.

Jetzt wurde Maurinde aktiv. Als sie Brigitte, ihr auserkorenes “Schätzchen”, so daliegen sah, zuckte es in ihren Gliedern. Nackt, wie sie war, erhob sie sich, konnte sich allerdings kaum aufrecht halten. Mit dem Badetuch in der Hand wankte sie mit leuchtenden Augen auf Brigitte zu, kniete sich neben ihr nieder und lagerte sie auf dem Badetuch. Brigittes angezogene Schenkel schienen es ihr im Besonderen anzutun; immer wieder streichelte sie die Beine der begehrenswerten Zürcherin. Wortlos, als könnte er Maurindes Gedanken lesen, reichte ihr Jasper ein Rosenölfläschen. Maurinde lächelte ihn an, mit far away eyes, wie die Rolling Stones sich ausdrücken würden, und schraubte am Verschluss. Sie schüttete einen Teil des Inhalts grosszügig in ihre linke Handfläche und machte sich an Brigitte zu schaffen. Die Zärtlichkeit der Massage ging auf die Zuschauer über; Maria, Wendelgard und Stefan gaben sich die Hand. Brigittes Augenlider zuckten, als Maurinde ihre Pobacken spreizte. Mit kreisenden Bewegungen massierte sie den Anus der Begehrten, wieder und wieder, bis Brigittes Stöhnen den Raum füllte. Zarter Rosenduft entströmte dem Fläschen und Maurindes Händen; Jasper konnte sich vor Erregung kaum mehr auf den Beinen halten. “Zieh die Beine noch etwas an, Brigitte”, flüsterte er. Brigitte folgte der Aufforderung; ihre schmalen, sorgfältig rasierten Schamlippen waren für alle gut sichtbar. Maurinde rieb ihr Rosenöl in die Spalte und zog die Muschel vorsichtig auseinander. Sie verweilte in der Region, in der sie Brigittes Clit vermutete. “Ahhh, das kitzelt.” Brigitte erlangte ihr Bewusstsein zurück; Hemmungen kannte sie noch immer keine. “Dreh Dich auf den Rücken, komm”, flüsterte Maurinde, rollte das Badetuch zusammen und schob es Brigitte in den Nacken. Diese spreizte die Beine; ihr “Fützli” faszinierte nicht nur die voyeuristisch veranlagten Männer in der Runde. Als täte sie das jeden Abend, ertastete Maurinde den Isiris-Punkt, dehnte Brigittes Schamlippen und schüttete den Rest des Fläscheninhalts über die Clit. “Wie schön das glänzt”, sagte Maria, “wie eine Auster”. Mit geschicktem Fingerspiel entlockte Maurinde ihrer Freundin einen weiteren Orgasmus; Wellen durchfuhren den schlanken Körper, Wellen, deren Intensität auch die umstehenden Kursmitglieder erfasste. Alle schwiegen andächtig.

Obwohl sich die Gruppe bereits an diesem ersten bewegten Abend gefunden hatte, wurden die von der Kursleiterin erstellten Regeln erst einmal streng eingehalten. Nach Geschlechtern getrennte Schlafräume schienen niemandem etwas auszumachen; die Crew war zum Umfallen müde. Nur Jasper schaltete unter der Bettdecke das Handy von Bettina an. Sie hatte es ihm leihweise überlassen. Nach wenigen Klicks fand er die Fotos. Bilder, die Bettina in ihrer vollen Schönheit zeigten. Ganzaufnahmen, aber auch Detailbilder von Bettinas Wäldchen, von ihr selbst aufgenommen. Sorgfältig achtete Jasper darauf, dass die Matratze nicht quietschte und wichste sich in den Schlaf.

Am nächsten Morgen verliess Thomas die Liebesgruppe mit hängenden Schultern Richtung Fähre. Die Kursleiterin war unerbittlich geblieben; Brigittes Flehen half nicht. “Gesetz ist Gesetz”, sagte sie kühl und lächelte Thomas ein letztes Mal zu. Brigitte ging nicht, wie geplant, mit. Sie hatte sich in Maurinde verliebt und wollte die folgenden Tage bis zum Letzten auskosten. Sie begleitete Thomas aber bis zum Hafen und drückte ihn an sich. Dann wandte sie sich ab und eilte zurück ins Hotel, wo die andern noch immer frühstückten. Um 10:00 Uhr war im Meditationsraum Eierfärben angesagt. Martin, Jasper und Stefan hatten genau eine Stunde Zeit, sich zu rasieren. Die Anwesenheit der Frauen beim intimen Ritual war nicht untersagt; die drei Männer duschten gemeinsam und fanden sich anschliessend im Waschsaal ein. Kichernd spritzte Bettina Rasierschaum auf Jaspers Schamhaar und begann mit der Arbeit. “Aaahh, das kitzelt”, lachte dieser. “Jetzt siehst Du mal, wie es uns Frauen geht. Mittlerweile wird ja von Euch Männern erwartet, dass wir uns untenrum, sozusagen routinemässig, zurecht machen, nicht?” Bettina allerdings widersetzte sich diesem Modetrend hartnäckig und trug “Natur pur”. Jaspers gewaltige Erektion war unvermeidlich. Bettina kniete vor ihm auf den Fliesen und rasierte vorsichtig seinen Hoden. Nur feine Schabgeräusche waren zu hören; ansonsten herrschte Totenstille. Martin und Stefan mussten bei sich selbst Hand anlegen, was gar nicht so einfach war, wie sie rasch feststellten. Neidisch warf Martin einen Seitenblick auf Jasper und Bettina, die äusserst liebevoll zur Sache ging. Zwischendurch küsste sie Jaspers Eichelspitze, was Martin wiederum zu einer Erektion veranlasste. Endlich waren die drei Männer vorbereitet; der kleine Rest Rasierschaum zog in die Haut ein und machte sie geschmeidig. “Etwas befremdlich sieht das ja schon aus”, sagte Stefan, der skeptisch an sich heruntersah. “Wie bei einem Eunuchen oder so.” Bettina kicherte.

In bunten Boxershorts präsentierten die drei Männer sich kurz darauf im Meditationsraum. Auf einem Holztisch befanden sich Farben, Wasserschälchen und vor allem Pinselchen in unterschiedlichen Formen und Dicken. Drei Liegen standen einladend im Raum; die Kursleiterin komplimentierte die drei Männer auf diese Schragen, die üblicherweise zu krankengymnastischen Zwecken genutzt wurden. In voller Frische standen die Frauen im Halbkreis und erwarteten Anweisungen von der Kursleiterin. “Bettina und Brigitte kümmern sich um Jasper. Maurinde und Wendelgard bemalen Stefan. Maria gestaltet Martin.” Dem gab es nichts entgegen zu halten; die Teilnehmerinnen traten an die zugewiesenen Liegen. Im Nu waren die drei Männer untenrum nackt; Maria lief rot an. Maurinde und Wendelgard kicherten. Bettina reagierte nicht; Brigitte schien vom Vorabend noch erschöpft. Dann gings ans fröhliche Eierfärben. “Ostern ist zwar längst vorbei, wir feiern hier den Nordseesommer”, kommentierte die Kursleiterin überflüssigerweise. Ein Stöhnen drang von Stefan herüber. “Auch Männer haben einen Isiris-Punkt”, sagte die Kursleiterin mit wissenschaftlichem Unterton. Mit feinen Pinselspitzen kitzelten Bettina und Brigitte Jasper; sein Hoden leuchtete scharlachrot. Kobaltblau erstrahlte das Skrotum von Stefan. Smaragdgrün phosphoreszierte der Sack von Martin. Die drei Penisse waren erigiert und wirkten sehr verlockend. Vor allem Maria empfand das tiefe Bedürftnis, Martin zu lecken. Stattdessen kitzelte sie ihn mit einem farblosen kleinen Pinsel an der Eichel. Andächtig schaute ihr die Kursleiterin zu. Diese Maria war ein echter Gewinn für die Gruppe; die scheue Sardin kam allmächlich aus sich heraus. “Sehr gut, sehr gut”, pulsierte es im Kopf der Kursleiterin. Mit Maria hatte sie noch viel vor. Sehr viel. Erst einmal ging es jetzt aber darum, die drei Männer leuchten zu lassen. Funkeln sollten sie. Feuer speien, Raketen gleich, wie sie im Weltraumbahnhof von Cape Canaveral herumstanden.

Die Kursleiterin war eine scharfe Beobachterin. Sie wusste genau, wie sehr sich Maria zu Martin hintezogen fühlte. Beim Pinseln hatte sie stets Blickkontakt gesucht mit ihm – ganz im Gegensatz zu den andern “unreifen Hühnern”, wie die Kursleiterin bei sich dachte. Die hatten bloss verlegen gekichert. Es war aber kaum jemandem entgangen, wie rasch Martins Penis in Marias Hand zu beachtlicher Grösse angeschwollen war, wie sie ihn sanft geknetet hatte, als wollte sie ihm zusätzliche Kraft schenken. Das leuchtende Smaragdgrün von Martins rasiertem Hoden hatte die Kursleiterin nachhaltig beeindruckt. “Wendelgard, ich wünsche, dass Du Dich jetzt ein wenig auf Martin drauf setzt”, sagte die Frau kalt lächelnd und machte eine einladende Geste zu Martin hin. Maria erstarrte, als die rothaarige Wendelgard gemessenen Schrittes auf Martins Liege zuging. Sie trug ein langes weisses Kleid und wirkte wie eine Teilnehmerin an einer Prozession. Ein breiter schwarzer Gürtel hielt den Rock an der Taille zusammen und liess Wendelgards üppige Figur erahnen. “Zieh jetzt Dein Höschen aus, Wendelgard, und setz Dich auf den Martin drauf.” Sie zögerte ein wenig, streifte aber dann ihren Slip ab und warf ihn zu Boden. Maria schluchzte leise. Anteilnahme vortäuschend, trat die Kursleiterin hinter sie und streichelte mit kreisenden Bewegungen ihren Bauch. Erstaunlicherweise liess Maria sich das gefallen und beruhigte sich ein wenig. Alle hielten den Atem an, als Wendelgard mit entrücktem Lächeln auf die Liege kletterte, ihr Kleid raffte und sich auf Martins prallen Penis setzte. Ihr Po war entblösst; Jasper tat einen Schritt zur Seite, um Wendelgards Anatomie in voller Pracht mitzubekommen. Ihre Haut war weiss und rein; Wendelgard war eine typische “Rothaarige”. Sie stammte aus einer hannoveraner Kürschnerfamilie, die einst aus Irland eingewandert war. Ihre Eltern waren alles andere als begütert, sie hatte aber eine liebevolle und sinnliche Erziehung genossen. Scham war ihr vollkommen fremd; Jahr für Jahr hatte sie sich mit einer befreundeten Familie nackt auf Sylt gesonnt. Erstaunlicherweise ertrug ihre zarte Haut die Sonne – aber man sagt ja, dass über der Nordsee, dort, wo andere Weltregionen ein Ozonloch beklagen, nur eine Laufmasche den UV-Filter durchreisst. Es war ein wirklich aufregender Augenblick, als Wendelgard ihr Becken auf Martin senkte und sein pulsierendes Glied in ihr Inneres drang. Maria wurde von neuen Schluchzern geschüttelt. Die Kursleiterin massierte liebevoll ihre schweren Brüste und flüsterte ihr beruhigende Worte ins Ohr. “Ganz ruhig, Maria, lass doch den beiden den Genuss. Ist doch nichts dabei, ja? Kommst bestimmt auch noch auf Deine Rechnung, Schätzchen." Stefan wusste nicht, was ihn mehr erregte: Marias Busen unter den kundigen Fingern der Kursleiterin, oder Wendelgard, deren Becken auf Martin rotierte. Mit einem Mal hielten die beiden inne, und Wendelgard drehte sich um 180 Grad, so, dass alle sie von vorne sehen konnten. Ihr flammend roter Busch, ihr “Bärchen”, war ein Naturwunder und bestimmt irischen Genen zuzuschreiben – genau so wie ihre leuchtenden Augen. Wendelgards praller Busen platzte beinahe aus dem grosszügigen Ausschnitt, einer überreifen Frucht gleich. Es war schwer zu sagen, ob Martin nun Wendlgard vögelte oder sie ihn – jedenfalls kamen beide nach kurzer Zeit mit lang gezogenen Seufzern.

Die Kursleiterin löste sich von Maria, ging zum liebenden Pärchen, bat Wendelgard, den Akt zu beenden und führte sie an der Hand zu einer weiteren Liege, die, bisher unbeachtet, in der Ecke stand. Sie knipste einen Scheinwerfer an und bat die verstörte Wendelgard in den Vierfüssler. Dann nahm sie ein Schälchen mit strahlend gelber Farbe und zeichnete mit grosszügigen Bewegungen Sonnenstrahlen auf Wendelgards Pobacken, Sonnenstrahlen, die an ihrem kleinen, kreisrunden Anus zusammentrafen.

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