Das alles macht Dein Gesicht, Deine Mimik, zu was Besonderem. Die Umstände machen es aus." “Er hatte das Privileg, sie zu vögeln”, sagte Maria leise und schneuzte sich die Nase. "Für mich bist Du was Besonderes, weil wir gestern in dieser kleinen Kneipe zusammen Tee getrunken haben”, sagte Bettina. Darauf folgte Schweigen.
Mit einem kleinen Wink bat die Kursleiterin Martin, Bettina, Brigitte, Maurinde und Maria vor die Tür. Wendelgard, Thomas, Stefan und Jasper gönnten sich eine Kaffeepause. Die vier Frauen wurden in einen separaten kleinen Raum geführt, in dem sich zwei improvisierte Schminktische befanden. Dutzende von Theaterrequisiten türmten sich auf einem IKEA-Gestell. “Nehmen Sie Platz”, wurden die vier von einer jungen Dame angewiesen, die sich als “Frau Nebel, Kosmetikerin” vorstellte. Martin wurde von der Kursleiterin in den Keller des kleinen Hotels geführt. Mit einem breiten Grinsen empfing ihn der Hotelhandwerker. Er hatte mehrere Stunden an einer Konstuktion gearbeitet, die die Kursleiterin entworfen hatte. Auf einem Brett aus Palisadenholz waren zwei Handschellen und zwei Fussfesseln befestigt. Das Brett konnte in verschiedenen Winkeln fixiert werden und war auf einem Rädergerüst montiert. Vermutlich handelte es sich dabei um eine umfunktionierte Kosmetikliege. “Zieh Dich jetzt aus, Martin”, forderte die Kursleiterin den jungen Mann auf. Ihr Tonfall duldete keinerlei Widerrede. Zögernd knöpfte er sein Hemd auf; noch nie hatte ihn jemand zu so etwas aufgefordert. Wenn er sich bisher ausgezogen hatte, dann freiwillig. Als er seine Hose öffnete, stellte die Kursleiterin fest, dass ihr Herz rasend klopfte. “Nur nichts anmerken lassen”, sagte sie zu sich und atmete tief durch. Als er unbekleidet vor ihr stand, erkannte sie, wie schön er war. Sie konnte ein Lächeln nicht unterdrücken und legte ihm die rechte Hand auf die Brust.
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