Die Erkenntnis, was ich eben getan hatte, schockte mich.
Dass Edith sich neben mich hockte und sie mir tröstende Worte zuflüsterte, nahm ich nur im Unterbewusstsein wahr. Sie hatte ihre Arme um mich geschlungen und wiegte mich im Prasseln der Dusche hin und her.
„Es ist alles gut! Ich habe dich doch dazu verführt!“, sagte sie und drückte ihren Mund auf mein nasses Haar.
Ich brauchte lange, bis ich sie ansehen konnte. Mein schlechtes Gewissen blieb!
„Ich weiß!“, flüsterte ich, aber laut genug, um das Rauschen des Wassers zu übertönen. „Das ist es ja auch nicht, was mich so schockiert, sondern die Tatsache, dass ich nicht mehr Herr meiner Sinne war und nicht in der Lage war dieses Tun zu unterbrechen!“
„Aber warum wolltest du es denn unterbrechen?“ Edith schaute mich an und streichelte sanft meine Wange.
„Weil ich keine Ahnung davon hatte und ich dir sicherlich Schmerzen bereitet habe. Es ist unnatürlich und ich fühle mich nicht gut dabei, es aber trotzdem getan zu haben!“
„Was bist du nur für ein Kerl? Jede Prüfung bestehst du mit Bravour. Du bist sowas von feinfühlig, ich beneide jetzt schon die Frau, die dich einmal bekommt! Komm, ich glaube wir haben genug geduscht!“
Edith erhob sich und als ich vor ihr stand, schnappte sie sich erneut das Duschgel und seifte meinen Penis wieder ein. „Ich denke, der kann noch eine Reinigung vertragen!“ Sie spülte ihn noch mit der Handbrause ab, bevor wir die Dusche verließen und uns gegenseitig abtrockneten. Nachdem wir noch unsere Haare Trocken geföhnt hatten, fragte mich Edith auf einmal: „Bleibst du heute Nacht bei mir?“
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