Der junge Paketbote und die reife Frau

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Der junge Paketbote und die reife Frau

Der junge Paketbote und die reife Frau

Sven Solge

Aber schon dieses Empfinden ließ mein Glied noch mehr anschwellen und zucken.

Antje riss plötzlich die Augen auf und schaute mich überrascht an: „Er bewegt sich!“

„Was bewegt sich?“, fragte ich. Obgleich ich genau wusste was sie meinte, denn ich spürte es ja auch.

„Dein… äh… Penis bewegt sich in mir!“, stotterte sie etwas verlegen.

„Ja, der will dich!“ Ich beugte mich vor und küsste ihre bebenden Lippen.

Ein übermächtiges Wohlgefühl machte sich in mir breit. Diese intensiven Empfindungen mit Antje verbunden zu sein und gleichzeitig ihre warme Haut unter mir zu spüren, ließen mich erst erkennen, wie sehr ich diese Frau begehrte.

Ich erinnerte mich an Ediths Worte: > Schnelligkeit beendet jede Liebe!<

Ich löste mich von ihren Lippen und küsste ihre Augenlieder. „Ich liebe dich!“, flüsterte ich. Dann küsste ich an ihrem Hals entlang, bis zu ihrer Schulter und zurück. Immer begleitet von leisen Seufzern, die Antje ausstieß. Als ich dann vorsichtig an ihrem Ohrläppchen knabberte, stöhnte sie laut auf.

„Du bringst mich um meinen Verstand!“, sagte sie und zuckte mit ihrem Becken.

Ich zog meinen Schwanz ein klein wenig zurück, stieß dann aber wieder in ihre Tiefe und verharrte dort erneut. Auch wenn es mir unglaublich schwerfiel, so versuchte ich mich trotzdem zu beherrschen.

Dieses Spiel wiederholte ich mehrmals, musste mich dann aber meiner Lust geschlagen geben. Langsam steigerte ich mein Tempo, doch mein Plan Antje noch mal mitzunehmen ging schief. Denn auf einmal spürte ich, wie mein Orgasmus sich aufbaute. Es gab kein Zurück mehr.

Mit zwei heftigen Stößen ergoss ich mich und spürte gerade noch wie Antje ihre Arme um mich schlang und mich an sich presste. Die ganze aufgestaute Lust hatte nicht nur mich erfasst, sondern auch Antje.

Edith hatte mir mal erzählt, dass es für Frauen beim Sex nicht nur um den Orgasmus ging, sondern allein das Gefühl den Penis des Mannes in sich zu haben und seinem Orgasmus entgegenzufiebern, der auch sie glücklich machen könnte.

Wir waren beide noch so jung und konnten nicht sicher sein, dass das was wir jetzt erlebten fürs ganze Leben reichen würde. Aber eines wusste ich jetzt schon, ich würde Antje nie wieder vergessen!

Und ich sollte recht behalten.

-*-

Nach dem Studium verloren wir uns aus den Augen. Während ich im Ort blieb, ging Antje ins Ausland und heiratete dort. Auch ich heiratete, aber meine Ehe hielt nicht.

Wie das Schicksal manches Mal spielt, über dreißig Jahre später traf ich Antje zufällig wieder und die Gefühle von damals waren sofort wieder da.

Wobei Antje immer noch verheiratet war und mittlerweile zwei erwachsene Kinder hatte. Sie lebte mit ihrer Familie im Nachbarort und schien glücklich zu sein. Trotzdem besuchte sie mich eines Tages und wir schliefen miteinander. Es ergab sich einfach so.

Danach sagte sie mir: „Ich musste einfach herausfinden, was ich versäumt habe! Du bist immer noch meine große Liebe und ich bin sehr traurig, dass ich damals ins Ausland gegangen bin. Aber du hast auch nie versucht mich davon abzuhalten, vielleicht waren wir noch zu jung. Ich habe einen guten Mann geheiratet, der immer für mich da ist. Aber vielleicht gibt das Schicksal uns noch ein paar Jahre, vertrauen wir darauf!“

Ich habe Antje nie wieder gesehen.

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