Der Lehrling

Der Lehrling - Teil 1

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Der Lehrling

Der Lehrling

Darian Valberg

Erschrocken sah ich sie kurz an und lenkte den Wagen in den angewiesenen Weg. Wir fuhren noch ein gutes Stück durch einen lichten Wald, der sich nach einer Weile öffnete und einem wunderschönen See Platz machte.
Wir hielten auf einer Wiese direkt am Ufer des Sees, ich spannte das Pferd aus, rieb es ab und band ihm die Vorderläufe zusammen. So konnte das Pferd fressen, aber nicht weglaufen.
„Such noch Feuerholz und entfach ein Feuer!“, wies Frau Timm mich an, „Wir werden heute hierbleiben. Ich werde uns etwas zu Essen aus unseren Vorräten machen!“
Sie kramte in einer der Taschen, holte ein Stück Seife hervor und warf sie mir zu.
„Und du wirst in der Zeit zum See gehen und ein Bad nehmen. Verwende die Seife ausgiebig. Ich denke, du kannst es gebrauchen!“

Ich tat, wie mir aufgetragen wurde, ging zum Ufer, suchte mir einen versteckten Platz, zog mich aus und stieg in das kühle Nass. Es war herrlich. Das Wasser umhüllte mich und ich genoss diesen Moment. Ich stellte mich in einen etwas seichteren Bereich und seifte meinen Körper gründlich ab. Als ich der Meinung war wirklich jeden Zentimeter meines Körpers bestens gereinigt zu haben, beschloss ich noch ein wenig am Ufer entlang zu schwimmen. Ich befand mich gerade auf der Höhe unseres Lagers, als ich plötzlich Frau Timm schreien hörte.
Erschrocken trat ich auf der Stelle und schaute zum Lager hinüber. Als dann wieder ein Schrei zu mir rüber hallte, fing ich wie von Sinnen an zum Ufer zu schwimmen. Als ich am Ufer ankam griff ich mir einen kräftigen Ast, der dort lag und rannte in Richtung der Schreie.
Als ich am Lager ankam, sah ich, wie ein in Lumpen gekleideter Mann auf Frau Timm lag, die sich mit aller Kraft wehrte, aber nicht gegen die Kraft des Mannes ankam. Seine Hände griffen ihr an die Brust und rissen an dem Stoff, bis dieser nachgab.
Ich war gerade in dem Moment zur Stelle, als der Vagabund eine Hand unter ihren Rock schob und diesen schon bis über ihre Hüften hochgeschoben hatte.

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