Ja, er würde noch einen schönen Tag mit den Mädchen verbringen und sie dann aufsuchen, allein, und genau so geschah es, und nun stand er vor der Tür und klopfte.
Er wartete. Einen Moment lang dachte er, sie habe ihn versetzt, und ob es vielleicht nicht doch besser gewesen wäre, die Nacht mit der Dicken und der Dünnen zu verbringen; zwei Spatzen in der Hand sind besser als eine geile Taube auf dem Dach. Es dauerte eine Weile, dann öffnete die Tante die Tür, und seine Zweifel verflogen sofort. Denn so wie sie ihn anschaute, wie sie leise aufschrie, wie sie ihm dann um den Hals fiel, das allein sagte schon alles. Und dann diese heftige Umarmung und dieser sehnsuchtsvolle Kuss, der kaum enden wollte. Wie gierig diese Frau war, wie heiß, wie geil sie küsste! Er war sofort erregt und erwiderte ihren Kuss schon ganz wollüstig. Die Tante empfing ihn, so wie er sich selbst in seinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt hatte. Sie war völlig ausgehungert nach Sex, und die Begegnung am Vortag hatte sie in helle Aufruhr versetzt. Schon am Vortag hatte sie sich ausgetobt, und das wollte sie wieder tun. Bereits im Flur begannen die ersten Spielchen, die Tür war kaum zu, da drückte sie sich wie wild an ihn, ihre Brüste bebten, ihr Mund murmelte etwas Unverständliches. Sie küsste ihn erneut, und ihre Hände wanderten unter sein Hemd und suchten seine nackte Haut. Doch dieses Mal hatten sie noch Zeit, das Schlafzimmer aufzusuchen, sie mussten nicht sofort auf dem Teppich ficken. Aber kaum im Schlafzimmer angekommen, rissen sie sich die Kleidung vom Leibe, wälzten sich auf dem Bett, und jedes Vorspiel wäre vertane Zeit gewesen. Die rote, erotische Unterwäsche, mit den Öffnungen für die Brustwarzen und dem Loch vor der Möse, die sie extra aus dem Schrank gekramt und für ihn angezogen hatte, musste ihre aufreizende Wirkung erst gar nicht erfüllen, sie waren beide schon so heiß, so verdammt heiß.
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