Der letzte Tag

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Der letzte Tag

Der letzte Tag

Yupag Chinasky

Sie versuchte es erneut mit Handarbeit, aber auch Lutschen half diesmal nichts, er wollte sich einfach nicht aufrichten, der Schwanz blieb schlaff, es war nicht genug, um etwas Anständiges leisten zu können. Aber die Tante gab nicht auf. Zunächst pulte sie sich die Oliven selbst aus der Scheide und gab sie ihm, in der Hoffnung, sie könnten als Aphrodisiakum wirken. Aber so schnell hätten sie gar nicht wirken können, und deshalb stand sie schließlich auf und holte aus der Küche eine Flasche Rum. Alten Rum, guten Rum, Rum, der noch von ihrem Ex-Mann stammte. Er musste ein paar Schlückchen nehmen, damit sich die Poren öffneten und das Blut in den Schwanz floss und die Lust stimuliert wurde, wie sie ernsthaft sagte. Dann nahm auch sie einen besonders kräftigen Zug aus der Pulle, doch statt zu schlucken, sprühte sie den Rum nach Art der Schamanen als feinen Nebel auf seinen elenden Schwanz und murmelte dazu ein rituelles Gebet. Der hochprozentige Rum verursachte ein feines Kribbeln, aber mehr nicht. Aber alter Rum gilt als Allheilmittel, und wenn der Sprühnebel nicht ausreichte, musste die geballte Ladung zum Einsatz kommen. Zum Glück war der Flaschenhals weit und leider war sein Stück immer noch klein, und so konnte sie sein schlaffes Fleisch in den Hals der Flasche stecken. Dann schüttelte sie die Flasche kräftig, und siehe da, das Fleisch richtete sich wieder ein wenig auf. Aber es war immer noch nicht genug, der Pimmel stand einfach noch nicht stramm genug. Die Tante murmelte etwas von Baumstamm und brünstigem Stier, aber das war noch ein Märchen, obwohl sie sich wieder hingelegt hatte, die Beine breit gemacht hatte und ihren Unterleib lüstern bewegte. Sie musste einsehen, dass weder die Beschwörung noch die eindeutige Provokation ausreichten, und so griff sie zum letzten Mittel, das ihr zur Verfügung stand.

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