Er hörte auf zu grübeln, stand auf und zog sich an. Er hatte noch einiges zu tun an seinem letzten Tag.
Am späten Nachmittag ging er in die Bar, wo die beiden jungen Frauen schon warteten. Die Dünne in super kurzen Shorts und einer sehr leichten Bluse, die ihren kleinen BH mehr sehen als nur ahnen ließ. Die Dicke heute in prall gefüllten Jeans und einem T-Shirt, das ihrem großen Busen jede Bewegungsfreiheit ließ. Beide sahen gut aus und sie waren auch gut aufgelegt, von Abschiedsschmerz und Trauer keine Spur, obwohl sie wussten, dass es der letzte gemeinsame Tag war. Die Dünne kam rasch zu dem Thema, das ihn interessierte. Sie redete von etwas Besonderem, das sie ihm bieten wollten, ohne jedoch zu verraten, was es sei, denn dann wäre es ja keine Überraschung mehr. Aber es sei etwas, was ihm sicher gefallen würde, ergänzte die Dicke und streichelte liebevoll seinen Oberschenkel. Kurz darauf verließen sie die Bar und gingen durch die Straßen der Stadt, vorbei an Häusern, deren Farbe von der Sonne ausgeblichen war, vorbei an kaputten Häusern, die aber offensichtlich noch bewohnt waren. Er sah alte Männer, die im Freien Domino spielten, und Frauen, die auf dem Balkon Wäsche aufhängten. Vor allem aber sah er den Hintern der Dünnen, die zielsicher vorausging; er und die Dicke folgten Händchen haltend in einigem Abstand. Der Hintern der Dünnen gefiel ihm in diesen knappen Shorts. Sie bewegte perfekt die Muskeln der Hinterbacken im Rhythmus der Schritte. Wenn die Dicke ging, wackelte es nur, das war zwar auch anregend, aber irgendwie anders, fand er.
Er habe beiden viel geholfen, sagte die Dicke plötzlich, er habe ihnen zugehört und sie immer respektvoll behandelt, obwohl er gewusst habe, auf welche Weise sie ihr Geld verdienten.
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