Der letzte Tag

4 18-28 Minuten 0 Kommentare
Der letzte Tag

Der letzte Tag

Yupag Chinasky

Ja, meldete sich auch die Dünne, er habe sie immer wie ganz normale Frauen behandelt und nicht wie Nutten.

Und sie hätten immer das Gefühl gehabt, ergänzte die Dicke, dass er den Sex mit ihnen wirklich genossen habe.

Und auch sie hätten ihr Vergnügen mit ihm gehabt, wieder die Dünne, viel Vergnügen, sehr sogar, denn er sei für sein Alter wirklich Klasse.

Die Dicke nickte eifrig und drückte seine Hand noch fester.

Dann waren sie am Ziel angekommen, ein kleines Haus in einer Gegend, in der er noch nie war. Die Haustür war nicht verschlossen, sie traten ein, aber anscheinend war niemand da. Zu seiner Überraschung merkte er sofort, dass es eine Werkstatt für Musikinstrumente war. In der Mitte des Raums stand eine große Werkbank, an den Wänden Regale mit halbfertigen Gitarren und Trommeln und Rasseln. Hier wohne ein guter Freund, verriet die Dünne, ein wahrer Künstler, wie er sehen könne. Auf seine Frage, wo denn dieses Genie sei, zuckte sie nur mit den Schultern. Entweder sei er ausgegangen oder er schlafe einen Rausch aus, denn leider sei er Alkoholiker und würde wie ein Loch saufen, ergänzte die Dicke.

Aber das macht nichts, fuhr die Dünne fort, wir leihen uns eine Trommel aus und gehen an den Strand und dort machen wir Musik und tanzen nur für dich.

Das sei, so bestätigte wieder die Dicke, die Überraschung und ihr Abschiedsgeschenk.

Die Dünne nahm eine kleine Trommel aus einem Regal und schlug ein paar Takte mit der Hand. Es klang gut und viel lauter, als er gedacht hätte. Die Dicke suchte zwei Rasseln aus Kürbissen und sagte dann etwas wehmütig, wenn er noch länger bliebe, würden sie ihn nicht nur mit Sex, sondern auch mit Musik und Tanz verwöhnen, denn der Rhythmus läge ihnen im Blut und der Tanz sei angeboren.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 772

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben