Der letzte Tag

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Der letzte Tag

Der letzte Tag

Yupag Chinasky

Das Faszinierende war, dass immer alles exakt im selben Rhythmus ablief, dass sie ihre Instrumente immer synchron bedienten. Was die beiden boten, war knisternde Erotik im Licht der späten Sonne, eine Erotik, die nur Frauen zeigen können, wenn diese tief in ihnen verankert ist. Und dazu das gleißende Licht der Sonne, das sie manchmal nackt erscheinen ließ und ihre körperliche Erregung transparent machte. Er war fasziniert und schaute gebannt auf die beiden Körper, die sich unermüdlich erregten und sich pausenlos umkreisten und sich fast gegenseitig besprangen; es fehlte nicht viel, und sie hätten sich beim Tanzen gefickt. Aber das taten sie denn doch nicht, so wenig wie sie gesungen hatten.

Schließlich waren sie total erschöpft, setzten sich in den Sand und machten eine wohlverdiente Pause. Die Zuschauer, die begeistert Beifall gespendet hatten, verschwanden nun wieder. Die Dünne drückte ihm die Trommel in die Hand.

Er solle zeigen, was er noch könne, außer gut zu ficken, frozzelte die Dicke und lachte kehlig.

Er versuchte sich mit ein paar Takten, aber das Ergebnis war kläglich, und er gab rasch auf. Er solle einfach noch einmal kommen, dann würden sie ihm auch das Trommeln beibringen, so die Dünne. Beide lachten, und da sie sich wieder einigermaßen erholt hatten, rückte die Dicke näher und drückte sich an ihn und meinte, halb im Scherz, halb im Ernst, er solle jetzt das tun, was er so gut könne. Die Dünne rutschte nun auch zu ihm, von der anderen Seite, und da sowohl die Trommel als auch die Rasseln im Sand lagen, hatten beide Hände frei und fummelten nun synchron an ihm herum. Ihr Ziel war ganz eindeutig, sie versuchten, ihn geil zu machen, denn ihre Hände hörten nicht auf, ihn dort zu betasten, wo die Lust am größten war, und dort zu drücken, wo seine intimste Stelle sich befand.

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