Der letzte Tag

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Der letzte Tag

Der letzte Tag

Yupag Chinasky

Er erzählte eine Geschichte von seinem Flug, der sehr anstrengend sei, eher unwahrscheinlich, von einer Nacht, in der er gut schlafen müsse, noch viel unwahrscheinlicher, und von einem Abschied jetzt sofort, weil das für ihn emotional einfacher sei, was natürlich am unverständlichsten von allem war. Die beiden glaubten ihm auch kein Wort und quängelten, noch eine Nacht, noch einmal Sex zu dritt, noch einmal schön ficken zum Abschied, Bitte, Bitte, Bitte. Er lächelte gequält und meinte, das sei alles wunderbar und er täte nichts lieber, als mit ihnen die letzte Nacht zu verbringen und sie noch einmal richtig gut durchzuficken, aber die Umstände, der Flug, sein Schlaf und so weiter und so fort. Die Ungläubigkeit in ihren Augen war noch offensichtlicher.

Doch dann kam der entscheidende Moment. Um Fakten zu schaffen und das Gejammer zu beenden, steckte er wie schon so oft jeder ein paar schöne Scheinchen in ihre BHs. Bei der Dicken war es kein Problem, ihr T-Shirt war weit und es gab genug Platz zwischen den Brüsten. Die Dicke war glücklich, weil sie mehr fühlte als nur seine Finger. Bei der Dünnen gab es dagegen Probleme. Ihre Bluse war enger, aber es gab Knöpfe, die man öffnen konnte, allerdings brauchte er zwei Hände und musste die Scheine auf den Tisch legen, die dann auch prompt auf den Fußboden segelten. Seine Hand fand dann aber ihren BH mit den Hühnerbrüstchen, aber irgendwie wollten die Scheinchen nicht, sie fielen abermals auf den Fußboden, zur Erheiterung der Dicken. Aber dann hatte die Dünne das Geld und hätte zufrieden sein können, wie ihre Freundin, sie war es aber nicht. Vielleicht wollte sie noch ein Scheinchen mehr oder sie wollte wirklich, dass er noch länger bliebe.

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