Er wachte auf, als die Sonne schon hoch am Himmel stand und die warme Luft den Geruch des nahen Meeres in sein Zimmer trug. Es war der letzte Tag in diesem Land, und er würde das Meer und den Strand und die Palmen vermissen und mehr noch die beiden jungen Frauen, die ihm so viel Freude gemacht hatten. Die etwas lethargische Dicke, mit viel Glut unter der Asche, bei der man manchmal eher wusste, was sie dachte und wollte, als sie selbst. Und die hyperaktive Dünne, auf der ständigen Suche nach irgendetwas, mit ihren schnellen Bewegungen und dem hellen Lachen, zweifellos die intelligentere von beiden. Sie würden auch etwas traurig sein, weil er nicht mehr da wäre, aber mehr noch, weil sie eine verlässliche Einnahmequelle verlören. Die beiden waren auf Sex aus, das war von Anfang an zu spüren, aber mehr noch waren sie auf die Dollar angewiesen, die er ihnen in die BHs zu stecken pflegte. Sie brauchten das Geld, um zu überleben, das konnte er gut verstehen, und er half gerne, denn auch sie gaben ihm viel. Seine Großzügigkeit machte sie glücklich und zufrieden, und schon im eigenen Interesse blieben sie aktiv und bemühten sich um ihn; es war ein angenehmer Kreisverkehr. Aber sein Entschluss stand fest, er würde abreisen, der Flug war gebucht, die Entscheidung getroffen. Ja sicher, er wäre gerne noch eine Weile geblieben, aber er musste zurück, schon wegen der Arbeit und wegen seiner Frau und seiner Kinder. Er würde die Beiden heute noch einmal zum Abschied sehen und nicht nur das, sie hatten ihm auch noch eine Überraschung versprochen, ohne Einzelheiten zu verraten, aber es würde auf jeden Fall Spaß machen, da war er sich sicher. Doch da war noch etwas, etwas, das ihn eigentlich mehr faszinierte als die geilen Mädchen, aber um das zu erreichen, musste er noch ein Problem lösen.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.