Der Massagetempel

Parallele Dimensionen - Teil 7

4 17-27 Minuten 1 Kommentar
Der Massagetempel

Der Massagetempel

Emil Lorenz

Ich ging weiter und kam zu einer schummrig beleuchteten Doppeltür, auf der in großen Buchstaben „Spa-Bereich“ stand. Bingo, hier war ich richtig. Ich öffnete leise die Tür, linste um die Ecke und trat ein, nachdem ich festgestellt hatte, dass kein Personal zu sehen war.
„Guten Abend, ich hoffe, sie warten noch nicht zu lange.“ Begrüßte ich sie leise.
Sie drehte den Kopf, sah mich an, vielleicht etwas länger als unbedingt nötig, und lächelte. Sie hatte ein sehr sympathisches, freundliches Gesicht mit unzähligen Sommersprossen auf Nase und Wangen. Ihre Augen waren von einem hellen Grün, ganz leicht schräg gestellt, und sie harmonierten perfekt mit ihren hohen Wangenknochen und ihren Lippen, die nicht zu voll, aber auch nicht zu schmal waren. Insgesamt ein wunderhübsches, ansehnliches Mädchen, das so Mitte zwanzig sein mochte.
„Ein paar Minuten.“ Sagte sie mit einer angenehmen Stimme. „Ich hatte gerade die Augen etwas geschlossen.“
„Dann machen sie sie wieder zu“, sagte ich, „es geht sofort los.“
Ich ging einmal um die Massageliege herum, und fuhr mit den Fingern über ihre Haut. Sie war wunderbar weich und warm. Das Massageöl und einige andere Utensilien hatte ich sofort gesehen. Dass ich nur mit einem Badetuch bekleidet war, hatte sie scheinbar gar nicht bemerkt. Ich griff mir den Ölsprayer, schob ihr Handtuch noch einen Tick weiter nach oben und machte mich ans Werk.
Massage war mein Ding. Sozusagen mein geheimes Hobby. Ich ölte meine Hände mit einer anständigen Ladung Massageöl ein und begann an ihren Füßen. Eine gute Freundin hatte mir mal gesagt, dass man niemals den Kontakt zur Haut verlieren darf, wenn man mal angefangen hat zu massieren. Eine Hand ist immer am Körper des Kunden, egal was man tut. Man lernt die Haut einer Frau eigentlich nirgends besser kennen, als bei einer Massage.

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Nette Story

schreibt HansG

Liest sich gut und anregend, nur das mehrfache „ Es tut mir leid, dabei kann ich nicht helfen.“, das nach einer KI klingt, sollte vielleicht eliminiert werden.

Gedichte auf den Leib geschrieben