Der Nächste bitte!

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Der Nächste bitte!

Der Nächste bitte!

Wulff Triebsch

„Ich will diese Schönheit ficken“, flehte der Nächste.
„Du sollst nur ihren Körper bewundern“, sagte meine Begleiterin. „Sonst nichts!“ – „Ja!“, sagte ein Dritter, „Aber ich begehre diesen weiblichen Körper.“ Sein Glied richtete sich steil auf und reckte sich mir entgegen. Ich trat näher an ihn heran und bot ihm meine Brüste dar. Sein Glied zwischen seinen muskulösen Schenkeln begann zu pulsieren, und seine Ketten rasselten wild, als er vergeblich versuchte, sich zu befreien.
Ich gab meiner Begleiterin ein Zeichen, dass sie ihn losketten sollte. Alle sollten zuschauen, wenn er mich mit seinen starken Armen umklammerte, sein stahlhartes Glied durch die Spalte meiner Schamlippen stieß, und er sich schon nach wenigen Stößen in mich ergoss.
Das Rasseln der Ketten, die röhrenden Lustschreie der Gefesselten an der Wand begleiteten uns wie ein geiles Orchester mit der lustvollsten Musik für meine Ohren.
Viel zu schnell war er in mir gekommen, dachte ich, und überlegte, ob es vielleicht besser gewesen wäre, ihn das nächste Mal nicht zu sehr zu erregen.
Meine Begleiterin Frau zog den Mann von mir zurück. Die Fesseln an der Wand schlossen sich um wieder seine Arme und Beine.

Ich schlug meine Augen auf, kehrte nur langsam und widerwillig aus meiner Fantasiewelt zurück in die Wirklichkeit, und blickte den Mann an, der sich über mich beugte. Ich hob meinen Schoß ihm entgegen, bewegte ihn und begann selbst leise zu stöhnen, als würde auch ich seinem Orgasmus folgen.
„Es war wunderbar“, hauchte der Mann über mir, gab mir einen Kuss und rollte sich neben mich. Ich schwieg. „Woran denkst du eigentlich, wenn wir zusammen sind. Deine Fantasien sind sicherlich noch erregender als dein Körper! Vertraust du sie mir einmal an?“
„Ja“, sagte ich. „Irgendwann werde ich sie dir erzählen.“ Er lächelte mich an, erhob sich und verschwand ins Badezimmer.
Als er wieder angezogen zurückkam, begleitete ich ihn zur Tür, wo er sich noch einmal umdrehte. „Dem Umschlag mit dem Geld habe ich dir in der Küche auf den Tisch gelegt. Alles wie üblich. Bis zum nächsten Mal.“ In der geöffneten Tür wandte er sich noch einmal zu mir. „Aber dann erzählst du mir deine Fantasien. Es gibt auch ein Extra-Honorar.“
Ich hatte nur wenig Zeit, mich im Badezimmer zurecht zu machen, in der Küche eine Tasse Kaffee zu trinken und für wenige Minuten zu entspannen.
Schon klingelte es wieder. Nur mit einem Bademantel bekleidet eilte ich zur Tür, öffnete sie und lächelte den Mann entgegen, der vor mir stand. Der Nächste bitte!, dachte ich und freute mich, wenn ich gleich unter ihm meinen Traum fortsetzen konnte. Ich würde mir diesmal dem Mann neben dem Muskelprotz aus der Wand aussuchen, seinen Penis in meinen Mund nehmen, bis sich sein Samen tief in meine Kehle ergießt. Erst dann würde ich mich von ihm vor den Augen der anderen Gefesselten ficken lassen, lange und ausgiebig und ihr erregtes Geschrei und das Rasseln der Ketten wären wie lustvolle Orchester-Musik in meinen Ohren.
„Endlich, Liebes, ich habe mich so auf unseres heutiges Treffen gefreut“, begrüßte er mich. Ich umarmte ihn, gab ihm einen Kuss und führte ihn ins Schlafzimmer ...

 

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