Der neugierige Feriengast

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Der neugierige Feriengast

Der neugierige Feriengast

Sven Solge

Ich kann es doch nicht lassen, ab und zu eine neue Geschichte zu schreiben!
Man möge mit mir Nachsicht üben.

Als er ihn zum Überprüfen der Größe auseinandernahm, stellte er fest, dass der Anzug nagelneu war und genau seine Konfektionsgröße hatte.
Unwillkürlich erschien ihr liebliches Gesicht vor seinen Augen, als er seine Jeans auszog und in den Overall schlüpfte, dachte er: ‚Was für eine Frau!‘
Als er aus dem Haus trat, wartete Dorle schon vor dem großen Tor der Scheune auf ihn. Er hörte das unruhige Poltern der Kühe, die wohl Dorles Nähe schon gerochen oder gespürt hatten.
Sie trug wieder ihren, schon leicht verschmutzten Overall, den sie bei seiner Ankunft getragen hatte. Erics Blick wanderte über ihren wohlproportionierten Körper und fühlte sich augenblicklich schlecht, als er in ihre Augen sah und feststellen musste, dass sie genau ahnte, was ihm gerade durch den Kopf gegangen war, wie gerne hätte er jetzt die kleine Locke aus ihrer Stirn gestrichen, die über ihr linkes Auge hing, sie aber scheinbar nicht störte. Vermutlich war es auch ein neckischer Versuch, die Männer zu einer unbedachten Bewegung zu verleiten.
Sie strahlte ihn verschmitzt an, als er bei ihr ankam und sagte: „Ein Cent für deine Gedanken!“
„Danke für den Overall!“, wich Eric aus, „Er passt perfekt! Woher wusstest du meine Größe?“ „Wusste ich nicht, aber ich habe ab und zu Helfer bei der Ernte und die haben oft nur das auf dem Leib, was sie anhaben und bekommen dann erst einmal eine Grundausstattung.“  Dorle wandte sich ab und wollte gerade durch das Tor gehen, als sie noch mal stoppte und Eric fast  gegen sie stieß: „Das war aber nicht das, was du eben gedacht hast?“ Wieder zeigte sie dieses leicht verschmitzte Lächeln.
Eric stand jetzt so dicht vor ihr, dass er die unglaublich feinen Härchen auf ihrer Oberlippe sehen konnte. Sie hatte ihre Lippen leicht geöffnet und blickte ihn erwartungsvoll an.
„Nein, das habe ich nicht gedacht,“ sagte er. „aber ich kann es dir nicht sagen!“
„Warum nicht?

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Gedichte auf den Leib geschrieben