Ich will nicht sagen, dass ich Angst vor ihnen habe, aber sie sind mir einfach zu groß und unberechenbar.“
„Komm mal mit!“ Dorle nahm ihn bei der Hand und zog ihn mit zu Susi. „Das ist Susi, Metha kennst du ja schon. Susi ist etwas ängstlicher als Metha, aber sie ist sehr zutraulich wenn sie jemanden kennen gelernt hat. Sie mag es gerne am Hals gekrault zu werden.
Dorle zeigte Eric, was er machen musste, indem sie Susi dort kraulte, wo der Hals in den Körper über ging. Und tatsächlich, Susi legte vor lauter Wohlbehagen sogar ihren mächtigen Kopf etwas schräg. „Komm, mach du auch mal!“
Sie legte Erics Hand, die sie immer noch festhielt, an den Hals der Kuh und Eric setzte Dorles Kraulen fort.
Und Susi schien Erics kraulen noch besser zu gefallen als das von Dorle. Er hatte sogar den Eindruck, wenn Susi eine Katze wäre, wurde sie schnurren. Ja, sie forderte ihn sogar auf, auch auf der anderen Seite zu kratzen, indem sie ihren Kopf etwas duckte, sodass Eric auch über sie hinweggreifen konnte, um dort weiter zu kraulen.
Eric strahlte Dorle glücklich an, so etwas hatte er noch nicht erlebt.
„Kaum ein paar Stunden hier und schon zwei neue Freundinnen gewonnen! Du bist ein Frauenversteher!“ Dorle grinste breit, weil sie spürte, dass es Eric peinlich war als Frauenversteher bezeichnet zu werden.
Aber schlagfertig erwidert er: „Bei den zweibeinigen Frauen reicht es leider nicht, sie am Hals zu kraulen, da muss dann schon ein blinkender Stein dran sein!“
Dorle merkt sofort, hier hatte sie einen wunden Punkt bei Eric getroffen und lenkte ein.
„Ich werde erst mal duschen. Wann möchtest du heute Abend essen? Wenn ich fertig bin, mache ich uns einen Kaffee oder möchtest du lieber Tee?“
„Kaffee wäre toll!“
-*-
Das warme Wasser tat ihr gut, der Geruch der Kühe und des Stalls haftete an ihr, wie Kletten. Nur mit viel Duschgel ließ er sich entfernen.
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