„Viel gearbeitet und wenig Zeit. Hat sich nur nie ergeben. Darum wollte ich den Laden aufbauen, um so geregelter leben zu können!“
Als es langsam dunkel wurde, wurde das Opfer dann gemütlich auf die Couch in eine große und dicke Decke eingewickelt, und zusammen erzählten sie so noch lange am gemütlichen Ofenfeuer. Hier erreichte Alice dann endlich ein Anruf ihrer Familie:
„Hallo Mama… Ja, ich bin bei einem Bekannten, den ich im Rehazentrum kennengelernt hatte. Ich wusste sonst niemanden, den ich hätte anrufen können … Ja, ich weiß. Der hat aber ein Gästezimmer für mich vorbereitet… Ja, die Polizei hat den Schlüssel zum Haus. Die hatten da noch Spuren zu sichern … Der SL ist weg. Ein paar Uhren und Schmuck. Aber nichts Wichtiges. Es ist viel kaputtgemacht gemacht worden … Nein Mama. Julian hat den Panikraum auch gesehen und gesagt, dass das ein Sarg wäre. Ich hatte nur Glück … Ne Mama. Julian ist der Bekannte und der hat wohl selbst so einen Laden für sowas. Der kennt sich wohl aus damit … Ja Mama. Ich pass auf … Nein. Ich darf hierbleiben. Ich will jetzt wirklich nicht alleine sein … Ja Mama. Richte ich aus. Okay. Viel Spaß noch und bis bald!“
Julian sah grinsend zu Alice rüber: „Rehazentrum?“
„Ich hätte ja auch sagen können, vom Einbruch her. Die haben da ein Fitnessstudio angeschlossen und da warst du eben auch mal.“
So neigte sich der erste Tag dem Ende zu und die beiden mussten nun ans Schlafen denken.
„Ich mach dir dann das Gästezimmer zurecht. Wartest du, oder kommst du mit?“
„Könnte ich bei dir schlafen, ohne dass wir Sex haben? Einfach nicht alleine sein?“
„Klar, gerne. Komm du Opfer!“
So fuhr Alice, wieder in ihren Stuhl gehoben, alleine in Richtung Bad und Julian machte noch alle Lichter aus. Im Bad angekommen, stellte sich heraus, dass Alice doch ziemlich gut alleine klarkam.
Der Panikraum
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Der Panikraum
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