Die Sachen im Haus? Julian sah nur zu, wie die anderen alles durchwühlten und wild im Haus verteilten, aber wirklich was gestohlen? Alles hatte super angefangen. Am Haus angekommen, wusste Julian durch die vorbereitende Spionage sogar den Hersteller der Überwachungssysteme. Sein Notebook, mit einem Signalempfänger und Sender war alles, was er benötigte. Das Tor fuhr auf, die Kameras waren ausgeschaltet und der Alarm deaktiviert. Eine Anlage, sicher unglaublich teuer, in nur Augenblicken außer Betrieb. Sogar die Haustür hatte ein gekoppeltes Automatiksystem, und so ließ sich auch diese, auf diese Art öffnen. Für Julian normal, für seine Bande der Hammer. Die jubelten und wüteten dann auch sofort im Haus herum.
Julian sah sich lieber im Haus weiter um, und mit Blick in den Sicherungskasten und auf einige verdächtige Installationen sagte er dem Anführer nur: „Panikraum. Die haben einen Panikraum hier. Wisst ihr wo?“
„Was? Nein, du spinnst doch! Das hätten wir gehört!“
Julian war nicht begeistert und sicher nicht beruhigt, warum er in den ersten Stock dieser hochmodernen Edelvilla ging und sich bei den Schlafzimmern umsah, wo seine Kollegen immerhin etwas Schmuck und ein paar Uhren fanden. Tja, und Julian fand auch etwas, nämlich ein in Betrieb befindliches Kamerasystem, ein paar Lautsprecher, die auch hören konnten, und den schlampig getarnten Eingang zum Panikraum.
„Boss, der Panikraum ist verschlossen und in Betrieb. Es ist jemand drin und hat sicher alles im Überblick!“
„Was? Scheiße. Was jetzt? Hol ihn da raus!“
„Das nennt man Panikraum, damit man da sicher ist. Sehr witzig. Der kann da drinnen festwachsen, den bekommt niemand da raus!“
Die folgende Diskussion hatte zur Folge, dass Julian dann jetzt auf dieser Couch gelandet war und mit einem kleinen Trommelrevolver bewaffnet, das Problem beseitigen sollte.
Der Panikraum
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Der Panikraum
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