Du kannst nicht in deinem Geschäft sitzenbleiben. Verlieren tust du so oder so. Also los!“
Julian ging entschlossen die Treppe hoch und direkt zu dieser Geheimtüre. Diese ging gerade auf und er sah direkt, auf Bauchhöhe in ein dick verheultes und zitterndes Frauengesicht. Er streichelte ihr nur einmal sanft über die Wange und fuhr sie direkt ins Badezimmer.
Im Badezimmer angekommen, schob er sie vor die Badewanne, wo er schon das Wasser anstellte. Er zog sich Pullover, Hose und Socken aus und wand sich dann wieder an die verzweifelte und zitternde Alice. Sanft und ohne Druck begann er, die jämmerlich weinende junge Frau auszuziehen, und befreite sie von allem Kram. Sie stank schon ziemlich übel, aber Julian empfand keinen Ekel, nur Frust über seinen Mitbewerber und seine eigene Pleite. Diese arme süße Maus hatte nicht die geringste Chance und Julian wollte überhaupt nicht wissen, was dieser hochmoderne Sarg die Familie wohl gekostet hatte. So nahm er sie jetzt ohne Worte, nackt und verzweifelt, wie sie war, auf seine Arme und ging mit ihr auf den Armen, über den Rand der Badewanne, wo er sie vorsichtig abließ.
„Süße, ich gehe jetzt hinter dich, hebe dich ein Stück an und du wäschst dich in deiner Intimregion. Geht das so?“
„Ja, das geht.“
Eine ekelhafte Brühe, die allmählich aber verschwand, und so verschwanden auch die Tränen von Alice allmählich.
„Du willst mich sauber töten?“
„Ich werde dich weder so, noch so töten. Was für ein Schwachsinn, das Ganze hier. Wir sind doch hier nicht im Kino!“
Beide waren damit beschäftigt, Alice zu waschen. Sie vorn herum und er hinter ihr den Rücken und ihre Haare. Beide sagten so gut wie kein Wort und hingen beide extrem in ihren Gedanken fest. Als sie fertig waren, hob er sie aus der Wanne und setzte sie auf den Deckel der Kloschüssel.
Der Panikraum
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Der Panikraum
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