Der Regierungsauftrag

Nach dem großen Sterben – Die Bruderschaft

3 7-11 Minuten 0 Kommentare
Der Regierungsauftrag

Der Regierungsauftrag

Reinhard Baer

Band 1 der Geschichte ‚Nach dem großen Sterben‘ hier mal eben zusammenzufassen, dürfte unmöglich sein. Am besten erst einmal lesen;-)

Nur so viel: Wir befinden uns im Jahr 6 neuer Zeitrechnung, nach dem ein Virus große Teile der Weltbevölkerung hingerafft und zu gefährlichen hirntoten Zombies – den ‚Donalds‘ - verwandelt hatte. Langsam lösen sich Teile der USA aus der totalen Anarchie und versuchen auf verschiedene Art und Weise einen Neuanfang. Mittendrin Rick, unser Protagonist – der Erzähler seiner Geschichte. Nach dunkler Vergangenheit eigentlich ein „Guter“, wenn er da nicht diese Schwäche hätte: die für Frauen!

Gerade hat er seine „Familie“, zwei Frauen und ein Neugeborenes, verlassen, um sich der Bruderschaft anzuschließen, die im Regierungsauftrag oder für Privatunternehmen – auch mit Waffengewalt – für Ordnung sorgt. Rick glaubt nämlich an Recht und Ordnung …  na, gut … Er kehrt sicher auch aus einem anderen Grund zum Zug, der der Bruderschaft als Headquarter dient, zurück, … wegen Kris. Am Beginn der neuen Handlung wartet Rick auf den Zug, der gerade weit entfernt im Westen operiert …

*************

Eine Weile fuhren wir am Missouri River entlang, den wir bei Sibley querten. Draußen zog nun die unendliche Weite des Mittleren Westens vorbei. Henrietta, Norborne, White Rock ... und wie die Käffer alle hießen, und immer wieder der Missouri River. ‚The great Plains‘ hatten wir zwar schon hinter uns gelassen, aber hier war es nicht weniger öde. Auch hier hatten schon vor dem großen Crash wenig Menschen gewohnt. Jetzt sahen man ab und an eine Herde Donalds sinnlos durch die Prärie torkelnd, immer auf der Suche nach Opfern, manchmal Landwirte auf ihren riesigen Erntemaschinen, ihr Sturmgewehr stets in Griffweite, ein paar Reiter und noch seltener Autos und LKW, die aber zumeist zur Sicherheit vor den Donalds oder marodierendem Diebesgesindel im Convoy fuhren.

Zwischendurch fragte ich sie, warum wir eigentlich dreieinhalb Tage unterwegs wären. „Warum? … Oklahoma City, Topeka, St. Louis, Chicago, Cleveland, Baltimore, … das dürften ungefähr 1.500 Meilen sein und wir fahren nur 40 mph, erstens um Kraftstoff zu sparen und zweitens weil wir auf Sicht fahren, denn Signaltechnik funktioniert schon lange nicht mehr. Und dann musst du bedenken: wir haben nur zwei Lokführer, die können nicht rund um die Uhr fahren, sondern allenfalls 10,12 Stunden täglich.“
Nach dieser erschöpfenden Antwort versank ich wieder in meiner Detailplanung. Das Scharfschützengewehr würde ich im Zug lassen müssen. Das war zu auffällig, wenn das wirklich so durchtriebene brutale Gesellen waren. Also nur die Winchester und den Colt …. Schreib- und Sizzenmaterial würde nötig sein. Am meisten Gedanken machte ich mir darüber wie wir Kontakt halten konnten zur Bruderschaft, aber dafür fiel mir vorläufig nichts ein.

Am Abend wurde Kris dann wieder zudringlich. Das wurde ja langsam anstrengend!

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 751

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben