Um Vierzehnhundert war Einsatzbesprechung. Das Besprechungsabteil war nicht besonders groß und bestand im Wesentlichen aus einem Tisch und Stühlen, an der Wand auch hier ein paar Pinnwände für Karten und Einsatzskizzen etc. In einer Ecke stand noch ein Flipchart, das war es. Am Tisch war Platz für bis zu 10 Personen. Das reichte, denn nur Führer und Unterführer waren zugegen und in diesem Fall ich, der Neuling.
Terry eröffnete die Runde, in dem er mir die anderen Teilnehmer vorstellte, soweit ich sie noch nicht kannte. Da war zunächst Garry, der ‚Master-at-Arms‘ und Stellvertretende Kommandeur, das genaue Gegenteil des kleinen und drahtigen Commanders. Garry war groß und bullig. Dann waren da noch Bruce, Jesse der als Schirrmeister für die die komplette Ausrüstung, mit Ausnahme der Waffen, zuständig war und James, den ich ja auch schon kannte. James war als Unterführer Assistent des Schirrmeisters. Außerdem vier weitere Unterführer. Dann stellte der Commander mich vor, erwähnte meine militärische Ausbildung bei den Marines im Allgemeinen und meine Scharfschützenausbildung im Besonderen.
„Männer, ihr werdet es ja schon bemerkt haben. Wir sind unterwegs. Unser Ziel ist die Ostküste, Baltimore um genau zu sein. Wir werden übermorgen etwa um Dreizehnhundert dort sein. Wir haben einen Regierungsauftrag. Anspruchsvoll, sehr anspruchsvoll aber uns winken 20.000 New Dollar vorab und weitere 20.000 im Erfolgsfall.“ Einige der Männer pfiffen zwischen den Zähnen hindurch. Eine stolze Summe.
„Die Regierung der ‚New USA‘ wollen ihr Gebiet erweitern, um den südöstlichen Zipfel des Staates New York, um Connecticut und Rhode Island. New York ist fast befriedet, die letzten kleineren Aufräumarbeiten machen sie mit ihrer Nationalgarde, auch um die versprengten Banden in Connecticut wollen sie sich selbst kümmern, aber an Rhode Island trauen sie sich nicht heran.
Der Regierungsauftrag
Nach dem großen Sterben – Die Bruderschaft
Der Regierungsauftrag
Band 1 der Geschichte ‚Nach dem großen Sterben‘ hier mal eben zusammenzufassen, dürfte unmöglich sein. Am besten erst einmal lesen;-)
Nur so viel: Wir befinden uns im Jahr 6 neuer Zeitrechnung, nach dem ein Virus große Teile der Weltbevölkerung hingerafft und zu gefährlichen hirntoten Zombies – den ‚Donalds‘ - verwandelt hatte. Langsam lösen sich Teile der USA aus der totalen Anarchie und versuchen auf verschiedene Art und Weise einen Neuanfang. Mittendrin Rick, unser Protagonist – der Erzähler seiner Geschichte. Nach dunkler Vergangenheit eigentlich ein „Guter“, wenn er da nicht diese Schwäche hätte: die für Frauen!
Gerade hat er seine „Familie“, zwei Frauen und ein Neugeborenes, verlassen, um sich der Bruderschaft anzuschließen, die im Regierungsauftrag oder für Privatunternehmen – auch mit Waffengewalt – für Ordnung sorgt. Rick glaubt nämlich an Recht und Ordnung … na, gut … Er kehrt sicher auch aus einem anderen Grund zum Zug, der der Bruderschaft als Headquarter dient, zurück, … wegen Kris. Am Beginn der neuen Handlung wartet Rick auf den Zug, der gerade weit entfernt im Westen operiert …
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