Der Sanfte Jonas

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Der Sanfte Jonas

Der Sanfte Jonas

Anita Isiris

Vermehrung war aber nicht das, was Gina und der Sanfte Jonas anstrebten. Bereits jetzt gab es zu wenig Wasser für die Wesen, die die Erde bevölkern, und wer in jenem Sommer zur Welt kommen würde, bei Gott, er würde ein trostloses und vor allem durstgeprägtes Leben vor sich haben.

Jetzt richtete sich Gina in den Vierfüßler auf. Klar ahnte sie, wohin der Sanfte Jonas nun blickte, nämlich auf ihr intimstes Plätzchen, auf ihren Damm und ihren Anus. «Wohin schaust du eigentlich, wenn du mich von hinten nimmst?» ist eine Frage von weiblichen Insta-Influencerinnen, die genau wissen, dass sie damit bei Millionen das Kopfkino einschalten. Jeder weiß, worum es diesen Influencerinnen geht. «Ja, ich zeige es dir gerne, mein Arschlöchlein. Reinrammeln wünsche ich mir nicht unbedingt, denn ich will nicht, dass du mir Schmerzen zufügst. Aber gucken darfst du allemal.»

Der Sanfte Jonas ging nun etwas heftiger zur Sache und schob seine pralle Eichel zwischen die Schamlippen von Gina. Er wusste, dass sie einen Freund hatte, er wusste, dass Ginas Vulva keine Terra incognita war. Sie war längst erkundet worden. Das machte ihn aber umso heißer, weil er genau wusste, dass er Ginas Vagina auf eine Art zum Glühen bringen würde, die die junge Frau noch nie erlebt hatte. Und alles nur, weil Jonas sich Zeit ließ. Kein Rein-Raus-Abspritzen also, wie das Männer meistens tun, weil sie pornofilm-getriggert sind. Der Sanfte Jonas würde seinen Schwanz auch niemals einer Frau in den Mund schieben. Er fand einfach, dass ein Penis dort nicht hingehörte. Das ganze Mundfick-Zeug entsprang seiner Meinung nach kranken Fantasien von Pornoregisseuren, die sich in ihren verschwitzten Lacoste-Hemden langweilten und sich dabei amüsierten, zuzusehen, wie Frauen so taten, als würden sie sich darüber freuen, ihren Rachen, ihr Gesicht oder ihr Haar von klebriger weißer Sülze vollgespritzt zu bekommen.

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