Der Sanfte Jonas

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Der Sanfte Jonas

Der Sanfte Jonas

Anita Isiris

Keine Frau liebt das wirklich, zudem schmeckt Sperma nach nichts. Aber das Vollspritzen der weiblichen Spezies, somit deren Demütigung, heizt die Männerwelt an. Nicht aber den Sanften Jonas.

Während im Süden unten Waldbrände tobten, weil irgendein Autofahrer seinen glühenden Zigarettenstummel aus dem offenen Wagenfenster geschnippt hatte, während in nächster Nachbarschaft von Ginas Refugium Kinder mit Vierkantschlüsseln an den Hydranten zugange waren, um ihre lechzenden Kehlen mit Wasser zu netzen, während still und traurig Brunnen versiegten und Fische in dreißig Grad warmem Wasser krepierten, gaben sich Gina und der Sanfte Jonas nun vollends der Paarungslust hin, dem letzten wahren Elysium des Menschseins. Gina hatte sturmfrei, weil ihre Eltern zu einer Nordexpedition aufgebrochen waren. Ihr Vater wollte seiner Frau die Nordlichter zeigen. Die Klimaanlage war voll aufgedreht, und doch war das Schlafzimmer, in dem Gina und der Sanfte Jonas miteinander spielten, temperiert und keineswegs kühl.

Dann nahm das Paar Fahrt auf. Jonas schob sich bis zum Anschlag in Ginas Scheide und erreichte mit seiner Penisspitze einen Punkt in ihr, an dem ihr Freund Mark noch niemals gewesen war. Genau deshalb ist es wichtig, dass sich Frauen dann und wann, was Männer angeht, etwas Abwechslung gönnen. Damit ihr Körper voll ausgelotet wird in all seinen Facetten. Vielleicht schafft eben der Gärtner etwas, wozu Klausi, der Ehemann, nicht imstande wäre, womöglich auch aus anatomischen Gründen nicht, wobei wir hier Jungs mit kleinen Schwänzen keineswegs diskriminieren wollen. Denen bleibt immerhin diese gewisse Hüft-Virtuosität, mit der sie die Begrenztheit des Stummelschwänzchens ein wenig kompensieren können.

Die splitternackte Gina, die den Hals ihres Plüsch-Dinos umklammert, während der Sanfte Jonas sie stößt.

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