Der schüchterne Nachbar

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Der schüchterne Nachbar

Der schüchterne Nachbar

Sven Solge

„Wieso, was hast du heute bei mir gedurft?“
„Ich durfte dich nackt ansehen und dich streicheln! Das war bei Enya nicht möglich. Sie war von ihren Eltern sehr streng erzogen worden und wenn wir ins Bett gingen, war ich nackt und sie angezogen. Glaub nicht, dass sie mal meinen Penis angefasst hätte, genau so wenig, wie ich ihre Vagina streicheln durfte. Das war alles schmutzig und ekelhaft.“
Romy schüttelte verständnislos den Kopf. „Sie war so eine schöne Frau, die lässt man doch nicht einfach so gehen?“
„Versteh mich bitte nicht falsch!“, erwiderte Paolo. „Ich habe Enya geliebt, zu mindestens habe ich es geglaubt. Gerade weil sie so eine schöne Frau war. Aber wie sagt man immer so schön: `Von einem schönen Teller kann man nicht essen!´ Und das war zum Schluss nicht mehr auszuhalten, deswegen habe ich einen Schlussstrich gezogen.“
Romy kuschelte sich an ihn: „Das tut mir leid! Es muss sehr weh getan haben?“
„Ganz ehrlich, danach war ich froh es beendet zu haben. Denn wenn man bedenkt, dass es eventuell ein ganzes Leben lang so gegangen wäre, dann war dieser kurze Trennungsschmerz es wert. Außerdem haben kurz danach wir uns kennen gelernt und in dem Moment wusste ich, dass meine Entscheidung richtig war! Du warst so ungezwungen fröhlich, dass der kurze Verlustschmerz schnell vergessen war.“
Paolo streichelte Romy über die Wange: „Erzählst du mir, warum du deiner Freundin nicht die Tür geöffnet hattest? Sie war völlig aufgelöst, als ich sie rein ließ!“
Romy nickte und erzählte ihm von der versuchten Vergewaltigung ihres Chefs und dem Verhalten ihrer besten Freundin, Britta!
„Hat sie sich danach noch mal bei dir gemeldet?“, fragte Paolo.
„Ja sie hat mehrfach angerufen und mir Kurznachrichten geschickt. Ich bin aber nicht ran gegangen und habe die Kurznachrichten nicht gelesen!“
„Vielleicht solltest du die Nachrichten mal lesen! Es tut ihr sicher leid, dass sie nicht zu dir gehalten hat.

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