Der schüchterne Nachbar

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Der schüchterne Nachbar

Der schüchterne Nachbar

Sven Solge

Doch dann spürte sie es, dieses feine Kribbeln, das ihren ganzen Unterleib erfasste und immer stärker wurde. Ihr Atem wurde abgehakt und in Erwartung dieser wunderschönen Empfindungen, ballte sie die Hände zu Fäusten.
Auch wenn Paolo sich immer noch langsam in ihr bewegte, dieses Mal konnte er es nicht aufhalten.
Romy hielt die Luft an und gerade in dem Moment, stoppte Paolo erneut sein Eindringen. Im ersten Augenblick wollte sie erneut aufbegehren, doch dann spürte sie wie sein Glied an zu Zucken fing und bei ihr etwas zu explodieren schien. Blitze zuckten durch ihren Kopf und ihr Unterleib zuckte konvulsivisch gegen seinen Schwanz.
Der Orgasmus war so heftig und hörte nicht auf, sodass aus ihrem Mund nur noch röchelnde Laute kamen. Dieses Gefühl klang noch minutenlang durch ihren Leib.
Ermattet schloss sie die Augen und ihr Körper wurde von einer Wärme erfüllt, die sie noch nie verspürt hatte.
Erst als Paolo sich aus ihr zurückzog und sich neben sie legte, schaute sie ihn an: „Woher weißt du das alles?“ Ihr versagte die Stimme, weil ihr bei dem Gedanken an das eben Erlebte, ein Schauer über den Rücken lief!
„Was meinst du?“, fragte Paolo zurück, lächelte aber wissend!
„Na, ich habe dich noch nie mit einer Frau gesehen und habe immer gedacht du bist schwul, weil gerade diese Männer besonders freundlich zu ihren Mitmenschen sind. Und dann schenkst du mir den schönsten und köstlichsten Orgasmus, den ich je erlebt habe. Ich bin völlig durcheinander!“
Jetzt lachte Paolo laut auf: „So kann man sich irren. Nein, ich bin nicht schwul! Ich war sogar mal verlobt und als du hier eingezogen bist, hast du mit Enya sogar geredet. Zu mindestens hat sie mir erzählt, dich im Treppenhaus begrüßt zu haben.“
„Das war deine Verlobte? Ich verstehe die Welt nicht mehr? Warum ist eure Beziehung zu Ende gegangen?“
„Weil Enya genau das verweigert hat, was ich heute bei dir durfte!“
„Wieso, was hast du heute bei mir gedurft?“
„Ich durfte dich nackt ansehen und dich streicheln! Das war bei Enya nicht möglich. Sie war von ihren Eltern sehr streng erzogen worden und wenn wir ins Bett gingen, war ich nackt und sie angezogen. Glaub nicht, dass sie mal meinen Penis angefasst hätte, genau so wenig, wie ich ihre Vagina streicheln durfte. Das war alles schmutzig und ekelhaft.“
Romy schüttelte verständnislos den Kopf. „Sie war so eine schöne Frau, die lässt man doch nicht einfach so gehen?“
„Versteh mich bitte nicht falsch!“, erwiderte Paolo. „Ich habe Enya geliebt, zu mindestens habe ich es geglaubt. Gerade weil sie so eine schöne Frau war. Aber wie sagt man immer so schön: `Von einem schönen Teller kann man nicht essen!´ Und das war zum Schluss nicht mehr auszuhalten, deswegen habe ich einen Schlussstrich gezogen.“
Romy kuschelte sich an ihn: „Das tut mir leid! Es muss sehr weh getan haben?“
„Ganz ehrlich, danach war ich froh es beendet zu haben. Denn wenn man bedenkt, dass es eventuell ein ganzes Leben lang so gegangen wäre, dann war dieser kurze Trennungsschmerz es wert. Außerdem haben kurz danach wir uns kennen gelernt und in dem Moment wusste ich, dass meine Entscheidung richtig war! Du warst so ungezwungen fröhlich, dass der kurze Verlustschmerz schnell vergessen war.“
Paolo streichelte Romy über die Wange: „Erzählst du mir, warum du deiner Freundin nicht die Tür geöffnet hattest? Sie war völlig aufgelöst, als ich sie rein ließ!“
Romy nickte und erzählte ihm von der versuchten Vergewaltigung ihres Chefs und dem Verhalten ihrer besten Freundin, Britta!
„Hat sie sich danach noch mal bei dir gemeldet?“, fragte Paolo.
„Ja sie hat mehrfach angerufen und mir Kurznachrichten geschickt. Ich bin aber nicht ran gegangen und habe die Kurznachrichten nicht gelesen!“
„Vielleicht solltest du die Nachrichten mal lesen! Es tut ihr sicher leid, dass sie nicht zu dir gehalten hat. Wo hast du dein Handy, bitte schau mal nach?“
Etwas widerwillig holte Romy ihr Handy aus dem Nachtschrank, wo sie es deponiert hatte.
Nachdem sie es gestartet hatte, schaute sie entgeistert auf das Display.
„Wow!“, entfuhr es ihr.
12 Anrufe und 18 Kurznachrichten, die letzte von einem Kommissar Bertold.
„Schlechte Nachrichten?“, fragte Paolo.
„Gleich!“ Romy hob die Hand und las die Nachrichten zu Ende.
„Ich soll mich dringend zur Zeugenaussage im Revier melden!“
„Ließ mal die Nachrichten von Britta, vielleicht klärt es sich dann auf!“
Romy las die letzte Nachricht von Britta, die auch schon zwei Tage alt war: „Bitte melde dich umgehend bei der Polizei!“
Romy schüttelte den Kopf, las aber jetzt die ersten Nachrichten, die nach ihrem Streit gekommen waren: „Es tut mir leid! Bitte entschuldige!“
Die zweite Nachricht: „Ich habe heute mit Lea und Frau Jensen Anzeige bei der Polizei, wegen unsittlichen Verhaltens unseres Juniorchefs Haymo gestellt und dich auch als Zeugin und Geschädigte angegeben. Lea und Frau Jensen wurden auch von diesem Ekelpaket gegrabscht. Bitte melde dich bei mir!“
Romy schaute Paolo entsetzt an.
„Was ist? Erzählst du mir, was sie geschrieben hat?“
„Britta hat mit noch zwei Kolleginnen Anzeige bei der Polizei erstattet. Die sind auch von Haymo belästigt worden.“
„Dann solltest du sie sofort anrufen!“ Paolo tippte mit seinem Finger auf ihr Handy.
„Jetzt?“ Sie schien ratlos und mit der Situation etwas überfordert zu sein.
„Doch, ruf sie an und sage ihr das es dir leidtut und du morgen zu ihr kommst. Dann weiß sie wenigstens, dass du ihr nicht mehr böse bist!“
Romy blickte über ihre nackten Leiber und dachte daran, wie ihr Körper eben noch ekstatisch auf Paolos Berührungen reagiert hatte. Schon der Gedanke daran reichte, um sie wieder feucht werden zu lassen. „Ich kann jetzt nicht!“, flüsterte sie fast.
„Warum kannst du jetzt nicht?“
„Was glaubst du wie es mir geht? Neben mir liegt so ein toller Mann, der mich gerade in den siebten Himmel gefickt hat und dann soll ich mich mit meiner Freundin unterhalten? Ich bekomme doch keinen zusammenhängenden Satz zusammen, beim Anblick deines Schwanzes.“ Sie drehte sich zu ihm und schaute in sein überraschtes Gesicht.
„Magst du nicht, wenn ich so drastisch rede?“, fragte sie Paolo.
Der schluckte erst mal hörbar, bevor er antworten konnte. „Doch, ich mag das! Ich hatte nur nicht erwartet, dass die Frau, die ich so begehre, solche Dinge sagt!“
„Bist du jetzt enttäuscht von mir!“
„Nein, im Gegenteil, es erregt mich!“ Er schaute an sich runter und Romy wusste, was er meinte. Sie legte ihre Hand auf sein bestes Stück und spürte sofort das Zucken seines Schwanzes. Wie ein Zauber schob sich sein fester werdendes Glied unter ihre Hand hervor und der kleine Mund an der Spitze seiner Eichel, sonderte einen kleinen Tropfen ab. Impulsiv nahm sie mit dem Zeigefinger der anderen Hand den Tropfen auf und führte ihn zu ihrem Mund.
„Nicht!“, sagte Paolo und wollte sie daran hindern, doch Romy hatte den Finger schon zwischen ihre Lippen geschoben und abgeleckt.
Er schaute sie mit seinen braunen Haselnussaugen an und Romy sah, wie es in ihm arbeitete.
In Erinnerung ihrer drastischen Worte von eben, fragte sie ihn: „Willst du damit sagen, dass dir noch keine Frau einen geblasen hat?“
Verschämt schaute Paolo auf die schmale Hand, die auf seinem Penis ruhte und schüttelte dabei den Kopf.
„Magst du diese schlüpfrigen Worte nicht sagen?“
„Doch, nur nicht gegenüber Frauen und schon gar nicht dir gegenüber!“
„Sag es doch einfach mal mir gegenüber,“ forderte Romy ihn auf.
„Ich kann nicht!“
„Doch du kannst! Frag mich doch mal mit schmutzigen Worten, dass du mit mir schlafen möchtest.“
Paolo schaute wie ein verwundenes Reh, doch dann presste er hervor: „“Ich möchte dich ficken!“
„Bisschen lauter und schau mich dabei bitte an!“
„Ich möchte dich ficken, jetzt, bitte!“, keuchte er.
„Noch mal und dabei fasst du mir zwischen die Beine und steckst einen Finger in meine Vagina.“
Romy legte sich auf den Rücken und öffnete ihre Schenkel. Dabei drückte sie seinen Schwanz etwas zusammen, der mittlerweile steinhart geworden war.
Sie sah wie Paolo mit sich kämpfte, doch dann befolgte er, was sie forderte. Ja er ging sogar noch darüber hinaus.
Er schob seine Hand über ihren Venushügel und tastete nach ihrem Eingang. Schon allein das ließ Romy fast kommen. Als er etwas linkisch seinen Finger in ihre Vagina bohrte, blickte er sie an und sagte: „Du bist so nass und bereit für meinen Penis, darf ich dich jetzt ficken?“
Romy lächelte: „War das jetzt so schwer? Ja du darfst mich jetzt ficken, stoß deinen dicken Schwanz in meine nasse Pussy und besorge es mir mal so richtig!“
Doch wie es Paolos Art war, blieb er zärtlich.
Während sein Finger ihr nasses Innerstes erkundete, küsste er ihren Mund und dann saugte er an ihren Knospen, mit einer Hingabe, die bei Romy einen Schauer nach dem anderen über Rücken laufen ließ.
Seine Art, wie er ihren Körper behandelte und betrachtete, grenzte schon an Verehrung, es tat ihr aber unheimlich gut, nach dem Erlebnis mit Haymo.
Als Paolo seine Lippen von ihrer Knospe löste wurde diese kalt. Er richtete sich auf und kniete sich zwischen ihre Schenkel, die Romy angezogen hatte. Sein Blick viel auf ihr Geschlecht und sie sah deutlich die Erregung in seinen Augen.
„Was denkst du, wenn du meine Pussy siehst?“
„Sie sieht so schön aus und deine blonden Haare sind so toll gewachsen, ich mag gar nicht daran denken, in sie einzudringen.“
„Dann solltest du deinen Penis in die Hand nehmen, etwas vorrücken und beobachten, wie er in mir verschwindet.
Während Romy ihren Kopf angehoben hatte und Paolo beobachte, wie er vorsichtig nach vorne rutschte und mit seiner Schwanzspitze ihre Schamlippen teilte, zwirbelte sie mit ihren Fingern ihre harten Brustwarzen.
Paolos Gesicht verriet seine Geilheit, denn seine Lippen zitterten etwas und er leckte ein übers andere Mal mit der Zunge darüber hin.
Er benutzte seinen Schwanz wie eine Wünschelrute, indem er mit der empfindlichen Spitze so lange durch ihre Schamlippen furchte, bis er ihren Eingang gefunden hatte. Gebannt schaute er zu, wie seine Latte in ihr verschwand.
Die Schwellkörper von Romys Vagina waren prall gefüllt, sodass er etwas Druck ausüben musste, um hindurchzukommen, was für beide unglaublich erregend war.
Je tiefer er eindrang umso verzückter wurde Paolos Gesicht. Ja er zelebrierte es sogar, in dem er vollständig in ihr eintauchte und genauso langsam seinen Schwanz wieder hervorzog.
Für Romy an der Grenze des erträglichen. Noch nie war sie so geliebt worden. Dieser Mann wusste scheinbar gar nicht, was für ein geiler Liebhaber er war.
Doch irgendwann war auch seine Beherrschung vorbei und seine Bewegungen wurden schneller und schneller! Dabei verklärte sich sein Blick und Romy sah nur noch Liebe in seinen Augen. Aber auch bei ihr veränderte sich etwas, auf einmal sah sie Paolo mit ganz anderen Gefühlen an. Dieser Mann würde ihr Leben reich machen und sie würde ab sofort jedem Mann die Hölle heiß machen, der sich so wie Haymobenahm und bei ihm würde sie anfangen.
Ihre Gedanken wurden von den schönsten Empfindungen überstrahlt, die zwei Menschen miteinander haben konnten.

-*-

Nach der Aussage im Kommissariat, wurde der Juniorchef in Untersuchungshaft genommen, weil sich immer mehr Frauen der Anzeige angeschlossen hatten. Wobei sogar eine vollendete Vergewaltigung hinzugekommen war. Die Frau hatte so lange geschwiegen, weil Haymo versucht hatte, sie mit Geld zum Schweigen zu bringen und seine Drohungen alles ihrem Mann zu erzählen, wirkten. Es würde Aussage gegen Aussage stehen und Haymo war ein geschickter Redner.
Haymo wurde zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, da seine Glaubwürdigkeit durch die Anzahl der Zeugen in Frage gestellt wurde.
Die Firma bot Romy eine Wiedereinstellung an, die sie aber ablehnte, weil sie Repressalien befürchtete, wenn Haymo eines Tages aus dem Gefängnis entlassen werden würde.
Die Hochzeit von Romy und Paolo fand in kleinem Kreis statt. Nur Britta, Paolos Eltern und Romys Mutter wussten von dem neuen Leben, das in Romy heranwuchs!

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