Wieder war später Nachmittag, wieder war Sebastian auf der Pirsch. Er setzte sich in sicherem Abstand zu Grit hin, die ihn allerdings lächelnd aufforderte, etwas näher zu rücken. „Ich tue Dir doch nichts, ich bin nur eine Mama“, flötete sie. Als wäre sie eine Sirene aus der griechischen Mythologie, fühlte sich Sebastian zu ihr hingezogen, noch stärker als ein paar Tage zuvor zu Anna. Grit hatte faszinierende, fleischige Lippen, trotzig aufgeworfen, und es gibt wohl keinen Mann auf dieser Welt, der nicht liebend gerne einmal eine solche Frau küssen würde. Seb rutschte wortlos näher. Noch näher. Und als Grit den Mund öffnete, war es um ihn geschehen. Als wäre er ein Teenager, schob Sebastian seine Zunge weit in Grits Mundhöhle, bis dieser vor lauter Würgen und Lachen die Tränen kamen. Alles andere ergab sich wie von selbst. Im Nu war Grit splitternackt, auch sie hatte ihr Baby mit dabei, allerdings nicht in einem Kinderwagen, sondern in einem geflochtenen Körbchen auf Rädern. Seb warf einen Blick hinein und war entzückt. Dann atmete er den Milchgeruch von Grits appetitlichen Titten. Als er ihre Schenkel auseinanderschob, wehrte sie ihn ab. „Ich bin verheiratet“, hauchte sie und setzte einen Schlafzimmerblick auf. Sebastian machte das weniger aus, als man denken könnte. Er wollte nur grabschen. Grits Milchtitten. Grits Bauch. Grits Riesenhintern. Sie gab ihm ihren ganzen Körper, behielt aber ihr Liebesloch für sich. Sie würde sehr angeheizt nach Hause kommen, und dann würde Theo sie, wie schon so oft, auf dem Kachelofen bumsen, wieder und wieder, bis sie beide erschöpft zusammenbrechen würden.
So ging das fortan Woche für Woche, Seb nahm, Seb bekam, und so erging es auch den Dorfbewohnerinnen. Die meisten liessen sich von Seb, dem Liebeskünstler, dessen Fähigkeiten sich von Mal zu Mal steigerten, anheizen, um dann zuhause das Grande Finale mit dem geliebten Ehemann zu feiern. Sebastian war im Grunde so einsam wie zuvor, aber in seinem Kopf entstanden Filme, so schön, so farbig, so warm, so weich, wie kein Drehbuchautor sie hätte verfassen, kein Regisseur sie hätte umsetzen können... und er wurde zum Spielplatzgrabscher von Wengerberg.
Nicht ein Mal sprach ihn einer der Bauern auf sein Tun an, nicht ein Mal. Seb galt wie immer als hilfsbereit und liebenswert.
Vermutlich tolerierten die Bauern sein Tun schweigend, das ihnen ja zum Vorteil gereichte. Nie zuvor, wirklich nie zuvor, waren die Anna, die Stine, die Helga und die Grit in den Bauernbetten, auf den Kachelöfen und Küchentischen und beim Spontanfick zwischen schnaubenden Kühen so geil, so willig, so feucht und so hungrig, wie seitdem Sebastian damit angefangen hatte, die Mütter auf dem Wengerberg-Spielplatz genussvoll zu begrabschen und anzuheizen.
Als Annas Göttergatte, der Silleren Sepp, von der Alp zurückkehrte, durfte auch er in ein Honigloch eintauchen, dessen ungeahnte Süsse und Feuchtigkeit ihn zu immer neuen Höhenflügen trieb.
Der Spielplatz-Grabscher
53 7-12 Minuten 0 Kommentare
Der Spielplatz-Grabscher
Zugriffe gesamt: 9145
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.