Ich grinse, weil ich mir gerade ihr entgeistertes Gesicht vorstelle, wenn sie die Sauerei sieht. Bestimmt ist es nicht ihr erstes Mal, dass ein Zimmer so aussieht, nachdem die Jungs und Mädels nach einer durchzechten Nacht auf der Partymeile die Hütte vollkotzen. Soll also nicht mein Problem sein. Ziemlich egoistisch, aber schließlich bezahle ich dafür. Obwohl, ein bisschen leid tut sie mir schon, irgendwie.
Langsam beruhigt sich mein Atem und mein Kopf wird klarer. Ob der Typ mich auch so geil durchgezogen hätte? Mir fällt seine Visitenkarte ein, Christoph Flegel, noch ist nichts zu spät. Ich werde ihn anrufen, muss wissen, wo der steckt. Ich glaube, ich brauche seinen Schwanz auf jeden Fall, bevor ich wieder nach Hause fliegen muss, also übermorgen. Bis dahin geht noch was.
Es ist Zeit, mich für das Abendbrot anzuziehen. Vielleicht habe ich ja ein bisschen Glück und sehe jemanden der mich interessiert, oder vielleicht sogar meinen Strandpimmel Christoph.
Ein dünnes Sommerkleid, dessen Rock in der Mitte meiner Oberschenkel aufhört und einem weiten Ausschnitt, der meine hübschen Dinger mehr als nur erahnen lässt, paar offene Sandalen, fertig. BH und Slip? Fehlanzeige. Klamotte genug, um der Etikette zu genügen, wenig genug, um die Männerblicke auf mich zu ziehen. Ich liebe es, wenn der Männerwelt die Geilheit in den Augen steht und der Saft in den Eiern zu brodeln beginnt.
Der Speisesaal ist voll. Genau die richtige Zeit erwischt. Leider fast alles Pärchen, manche mit ihren Kinder. Auch das ist mir eine Lehre für den nächsten Urlaub. Adults only ist die besser Wahl.
Es wäre falsch, wenn ich behaupten würde, dass die letzten 8 Tage nicht gut gewesen wären. Ich hatte alles was ich wollte. Sommer, Sonne, Sonnenschein, Entspannung und zwischendurch auch genügend Sex. Beschweren kann und will ich mich nicht. Und wenn das heute oder morgen auch wieder klappt, dann habe ich alles richtig gemacht.
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