Ich werde nie wieder ungehorsam sein. Zumindest nahm ich es mir vor.
Die Drohung meines Herrn, mich auszutauschen schwebte über mir wie ein Damokles-Schwert. Ich hatte davon schon mehrmals gehört. Mein Herr und Gebieter war in einem geheimen SM-Club, wo sie Erfahrungen und auch Sklaven austauschten, oder auch nur vorübergehend verborgten. Ein Mädchen, dass ich namentlich kannte, nahm sich danach das Leben, sie konnte einfach ohne ihren Herrn nicht weiterleben. Ich kann das verstehen.
Zur Strafe wurde auch schon eine Sklavin oder ein Sklave vor allen Mitgliedern ausgepeitscht, wie mir eines der Mädchen am Telefon erzählte. Allerdings musste der schon sehr ungehorsam gewesen sein, oder es kam immer wieder zu Problemen. Es gab da einen eigenen Zuchtmeister, der das sehr penibel und fies erledigte. Er trat als Henker, mit einer Kapuze, auf sodass man sein Gesicht nicht sehen kann. Er hatte einen eigenen Pranger mit Ringen und Ketten dafür, den er auf einem Podest aufbaute und den „Delinquenten“ daran festmachte. Die Hiebe werden ihm vom Auftraggeber vorgegeben und er erfüllt völlig teilnahmslos seinen Auftrag. Er erfreut sich angeblich sogar daran!
Es gab wiederholt Veranstaltungen und Treffen, immer in einem anderen Haus. Jedes dieser Treffen waren geheim und die Mitglieder elitär. Ich hatte erst einmal daran teilnehmen können, ebenfalls als Hündchen, mit Halsband und Leine musste ich mich am Fußboden, auf allen Vieren fortbewegen. Die Mitglieder waren nicht nur Männer, es gab auch Frauen, sogenannte Dominas, die ihre eigenen Sklaven mithatten. Alle durften die Sklaven der anderen berühren, oder testen, mussten aber alle dünne Gummihandschuhe dabei tragen. Ich wurde einige Male so geprüft, ob ich genügend feucht war, meine Nippel hart genug und meine Rosette genug aufnahmefähig war, indem sie darin mit ihren Fingern herum bohrten! Einmal wollte mich einer sogar zum Orgasmus bringen, doch da schritt mein Herr und Gebieter ein. Ich weinte nach dieser Demütigung dann anschließend die halbe Nacht. Aber meinem Herrn gefiel es, dass ihn alle lobten und beneideten ob seiner Sklavin.
Da war ich dann auch glücklich!
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