Somit ist er das unternehmerische Risiko eingegangen und hat ein Landhaus gemietet. Es war eher bescheiden ausgebaut, man sagt dem bekanntlich «Shabby Chic». Aber es ging ja nicht um eine zeitgemässe Infrastruktur mit Keramikherd, Kupfer-Dampfabzugs-Glocke und «Assoluto-Nero-Tresen» aus Norditalien. Sondern um … Titten. Nackte, geile, verführerische Titten. Auf einem Landsitz zur Schau gestellt.
Es haben sich 50 (!) Frauen angemeldet, alle dazu bereit, ihre Kronjuwelen komplett fremden Männern herzuzeigen. Den Venushügel oder die Mumu herzuzeigen, braucht schon etwas mehr Überwindung, als es scheint … aber mit … Titten haben Frauen absolut kein Problem. Die meisten Frauen wissen, dass sie irgendwo von irgendeinem Mann schon als Wichsvorlage benutzt worden sind, sei es, dass er sie sich beim Duschen vorgestellt hat, oder dass er aus einem harmlosen Insta-Portrait-Photo mit KI ein kleines Strip-Video erstellt hat … aufgeschlossene Frauen wissen das, was natürlich nicht heisst, dass alle diese Gedanken- und Kreationsfreiheit gutheissen. Aber fünfzig Frauen standen bei prächtigem Herbstwetter tatsächlich händchenhaltend «Spalier» am Eingang des Landhauses, sich oben ohne präsentierend, eine Augenweide ohnegleichen. Sebastian, Ute und Joana haben die männlichen Workshop-Teilnehmer bewusst erst eine halbe Stunde später eingeladen, auf dass die Frauen genügend Zeit hatten, sich schön zu machen und sich zu präsentieren. Wobei es eben oftmals so ist, dass eine Frau sich gerade dann «schön» macht, wenn sie sich eben nicht «schön» macht. Also kein Mascara, kein Lippenstift, kein Eyelash, gar nichts. Sondern … Natur pur. Von den 50 anwesenden Frauen hatten zwei «gemachte» Brüste, für viele Männer ein Abturner … und doch … soll jede mit ihrem Körper tun und lassen, was sie will.
Der Titten-Workshop
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Der Titten-Workshop
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