Sie hat ein wenig nachgeholfen, wie bei ihrem Ehemann seit Jahren auch, und dann hat er abgespritzt, der Herr Wupperthaler, und zwar wie ein Jungspund. Dem Paar hat es nichts ausgemacht, dass wenig später auch Elsa, Patrizia und Anna dazu gestossen sind, mit drei Männern, die da Klaus, Holger und Edgar hiessen. Es wurde durcheinandergefummelt, und die Männer durften sich einfach … sattsehen, aber eben auch erleben, wie sich geile, steife Nippel fremder Frauen anfühlen.
Es gab bloss diesen einen Zwischenfall: Gaby, Ehefrau eines Politikers, wusste nicht, dass Albert, eben dieser Politiker, auch am Workshop teilnimmt. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes dazugestossen, als sich drei Männer über seine Gaby hergemacht haben. «Donnerwetter», hat er geknurrt. «Donnerwetter.» Zuzusehen, wie seine Frau mit hochrotem Kopf drei fremde Männer befriedigt hat, liess Albert, den Politiker, wahrhaft den Olymp erklimmen.
Ja, ich gebe es zu. Ich, Anita, war auch dabei, auch wenn diese Story eine Weile zurückliegt. Ein Titten-Workshop in einem Landhaus. Mich hat jener Abend dermassen hochgejagt, dass ich den Code irgendwann gegen Mitternacht überschritten habe. Ich habe mich, oben ohne, wie ich eben gerade war, mit zwei Männern hinter den Teich, ins Schilf, zurückgezogen. Und dort haben sie mich gevögelt, was das Zeug hielt. Ich wusste, dass ich den beiden Herren niemals wieder begegnen werde, und ich nahm damals die Pille und bin natürlich ein gewisses Risiko eingegangen, Haut auf Haut, wenn ihr wisst, was ich meine. Und doch gibt es für mich bis heute nichts Geileres, als einen nackten, nicht eingepackten Schwanz tief in mir zu spüren. Ich werde schon beim Schreiben geil, um offen zu sein.
Wir sind nicht allein geblieben, ich und die beiden Stecher.
Der Titten-Workshop
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Der Titten-Workshop
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