Die Schrift, merkte er erst jetzt, war ziemlich rund und kindlich, jedenfalls sehr weiblich. War das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Er dachte noch darüber nach, als mit etwa fünfzehn Minuten Verspätung, jemand leise an die Tür klopfte. Er öffnete und da stand die Frühstücksfrau, diesmal ohne Schal und sagte, statt einer Begrüßung, „Vielen Dank, dass ich kommen durfte. Mein Name ist Angélique und wie heißt du?“ Aber es schien, als wollte sie weder seinen Namen wirklich wissen noch sonst etwas über ihn. Sie begann sofort und sehr professionell ihn zu umarmen, ihren Körper an seinen zu drücken. Als er den Mund aufmachte, um ein paar Antworten auf seine Fragen zu bekommen, legte sie ihren Zeigefinder auf seinen Mund und sagte, all die Nebensächlichkeiten könnten sie später besprechen, jetzt sollten sie lieber die Zeit nutzen und zum Wichtigsten kommen. Dann begann sie, sein Hemd aufzuknöpfen und seine Hose herunterzuziehen. Ob sie sich selbst ausziehen solle oder ob er es gerne täte, fragte sie ihn, der immer noch ziemlich perplex war, wie rasch und unkompliziert und ohne Verhandlungen und Absprachen und Geldforderungen die Sache ablief. Sie glaubte wohl, er sei etwas verunsichert und so zog sie sich, nachdem sie ihn entkleidet hatte, selbst aus. Nun standen sie nackt nebeneinander und umarmten sich im Stehen. Er merkte, dass seine Erregung sprunghaft anstieg, weil sie sich so an ihn drängte und abtastete, auch dort, wo es das Resultat besonders offensichtlich war. Viel zögerlicher als sie, begann nun auch er sie anzufassen und zu streicheln, erst ihre Schultern, dann den Rücken, den Po und schließlich auch die Brüste. Sie stöhnte, aber es kam ihm etwas gewollt vor. Nur als er sie küssen wollte, sagte sie, dass sie das nicht möge, und fügte gleich hinzu, dass sie ihm auch keinen Blasen würde, das möge sie auch nicht.
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