Noch einen Drink ,rief er und verzweifelt um seine Fassung bemüht hielt er das Glas fest. Er konnte seinen Blick nicht von ihr wenden und als sie ihn anlächelte fuhr sie ganz leicht mit ihrer Zunge über ihre Lippen und benetzte sie. Ein leises Seufzen entkam ihm und er hoffte sie habe es nicht gehört. Frank Sinatra sang im Hintergrund my way und seine Hände wurden feucht .Sie musste es sehen ,seinen begehrlichen Blick auf ihrem ganzen Körper. Mit seinen Augen schien er sie überall zu berühren. Seine Gedanken-Finger berührten ihre Oberarme, mit den Nägeln fuhr er die Innenseiten der Arme entlang. Seine Augen wurden zu Zungen die von ihren Zehen den Weg über die Innenschenkeln sich vorwagten. Sie schien es zu geniessen und spielte mit ihren Fingern entlang des Glasrandes, befeuchtete die Finger immer wieder, sehr langsam und sah ihn dabei an.
In ihren Augen sah er die Lust aus den kleinen Lichtreflexen leuchten die sich mit dem Begehren in seinen Augen traf. Sein Atem ging schwer und jede ihrer Bewegung schien ihm dazu angetan seine Begierde zu steigern. Er stellte seinen Hocker nahe an ihrem, und seine Hand begann ihre Haut zu berühren. Sie war weich und von angenehmen Duft der ihm leicht entgegenströmte. Sie hatte ihre Schenkel nicht mehr überkreuzt sondern sich etwas breiter auf dem Stuhl plaziert. Der Barkeeper schien verschwunden und auch die anderen Gäste schienen gegangen zu sein.
Er hatte Recht gehabt, sie trug kein Höschen. Sie stöhnte leise auf als er am Ende ihrer Oberschenkel ihre Behaarung berührte.
Sie sah ihn dabei an und fragte :wie heisst du eigentlich?
Aufwachen Liebling, die schrille Stimme schien bedrohlich näher zu kommen als eine Hand ihn recht unsanft an seiner Schulter zu schütteln beginnt. ‚Aufwachen‘ tönt es nun ganz nahe.
Langsam öffnet er die Augen um sie sogleich wieder zu schliessen.
Unbarmherziges ,grelles Tageslicht ,tägliche Geburt eines beschissenen Tages.
Die Zellen seines frustrierten Lebens aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt ,ausser die Flucht in die virtuelle Wirklichkeit der Träume in der er Mann sein kann .
Der Barbesuch
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