Der Besuch

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Der Besuch

Der Besuch

Angie Aviritim

Kürzlich schaute ich mir ein neues Haus an. Naja was heißt ein neues Haus, es war ein altes eigentlich schon einwenig in die Jahre gekommenes Haus, aber mit einer unglaublichen Aura. Im Stile einer alten Villa gebaut, abseits von einer Kleinstadt. Sofort zog mich das Haus in seinen unglaublichen Bann. Die große Eingangstür wurde von zwei großen gewaltigen Pfeilern geziert. Sie schienen das Dach tragen zu wollen. Die Fassade erstrahlte in einem schönen zarten gelb. Vor den Fenstern waren farblich sehr schön dazu passende, rostbraune schwere Läden angebracht, die alle geschlossen waren. Obwohl das Haus schon seit einiger Zeit nicht mehr bewohnt war, sahen die Außenanlagen und der kleine Pfad zum Haus hin, sehr gepflegt aus. Da ich nicht die einzige Interessentin war, wollte ich mich hier, vor dem Haus, mit dem Makler und einem weiteren Interessenten treffen. Die Neugierde trieb mich allerdings dazu, dass ich doch den Türknauf anfassen musste und siehe da, die Tür war nicht verschlossen.
"Oh" dachte ich, " hoffendlich werde ich nicht von irgendeinem ungebetenen Gast überrascht, der sich hier vielleicht eine Unterkunft gesucht hatte."
Also rief ich laut in den nun von der offen stehenden Eingangstür mit Licht durchflutete Diele. Ich lauschte doch keine Menschenseele. Also betrat ich das mir irgendwie vertraute Haus. Ging einige Schritte. Meine High Heel´s klackerten laut, auf dem mit Holzbohlen ausgelegten Boden. Es zog mich zu einer Tür. Sie schien nur angelehnt, einen Spalt stand sie offen. Etwas unsicher öffnete ich diese Tür. Was mochte mich hinter der Tür erwarten, die mich in ihrem Bann gezogen hatte?

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Ein großes Zimmer, das durch die geschlossenen Fensterläden nur in einem unwirklichen Licht erstrahlte. Trotz, das es schon seit einiger Zeit nicht mehr bewohnt war, schien der Verkäufer sehr auf die Pflege des Inventars geachtet zu haben. In dem großen Raum standen eine geschmackvolle Ledergarnitur und ein passender Tisch mit einer massiven pechschwarzen Schieferplatte. Ein schwerer Schrank stand an der langen Wand. Sehr rustikal gefertigt. Das ganze Ambiente des Raums zog mich mit einem male in seinem Zauber. Ich betrat den Raum und berührte die Sessel. Schloss meine Augen und, was war das, ein Déjá-vu riss meine Augen wieder auf. Nein nichts. Das Leder, das ich fühlte ließ mich kurz aufschrecken.
Es erinnerte mich an einer Zeit die nicht allzu fern hinter mir lag. In der rechten Wand des Zimmers war ein Kamin eingearbeitet, er spendete in kalten Nächten sicher angenehme Wärme. Doch dieser Raum ließ mich immer mehr verunsichern, alles war mir irgendwie schon mal so, als wenn ich nicht zum ersten Mal hier gewesen war. Aber es war keine Angst die mich überkam, vielmehr ein Gefühl des willkommenen Gastes. Ein Sessel stand zum Fenster hin ausgerichtet und ich konnte einfach nicht anders als die Fenster und die Läden, die das Licht den Weg versperrten, zu öffnen. Nun erst erkannte ich das ganze Flair des wunderschönen Raums. Ich setzte mich in diesen Sessel. Einen herrlichen Ausblick hatte ich nun.
Schaute hinaus auf das Anwesen, auf die sehr großzügig angelegten Anlagen. Die Sonne schien durch die Blätter, eines am Fenster stehenden Baumes. Es war einfach ein wunderschöner Tag. Wieder musste ich an einer nicht allzu fernen Zeit denken die hinter mir zu liegen schien.
Mh obwohl der Sessel so massiv schien, war dessen Leder hauchzart gearbeitet, so dass ich anfing in meinen Erinnerungen zu graben. Ich schloss nun meine Augen, wollte diese schöne Atmosphäre genießen, in mich aufsaugen. Eine angenehme Wärme durchströmte meinen Körper, ich schwelgte ab, in einen Traum, in einen Traum der für mich schon mal existent war. Höre hinter mir nun leise Schritte. Sie durchschreiten die Diele, verharren kurz und entfernen sich wieder. Träume weiter. Höre nun diese Schritte wie sie sich wieder dem Raum nähern in dem ich träume. Sehr leise öffnet sich die Tür, möchte meine Augen öffnen, kann es aber nicht, höre eine Stimme,
"Hallo Angie bist du hier?" möchte Antworten, kann es aber nicht, die Schritte in meinem Rücken nähern sich mir.
"Hier also bist du!" möchte mich wenden, kann es aber nicht,
"Hei mein Schatz" möchte aufstehen, kann es aber nicht, ein Kuss auf meinem Hals, spüre ich.
"Uh schön, danke dir mein Schatz." hör ich mich sagen. Seine Hände Ruhen auf meinen Schultern, er scheint auch den schönen Ausblick zu genießen. Er beugt sich vor, umschlingt nun mit seinen starken Armen meinen Hals, legt seine Wange an die meinigen und meint in seiner unvergleichlichen Art
"Wie wär's hier, magst du?" "Ich dachte du wolltest nur so mal vorbeischauen?" schmunzle ich.
Er löst seine Arme und fährt mit seinen Händen über meinen korsetierten Körper, an meinen Brüsten vorbei, zu meinem flachen Bauch. Seine Hände verharren eine kurze Zeit dort bevor sie einen Rückweg entlang, meiner eng geschnürten Taille, dann über meinen Bauch zu meinen Busen finden, vorsichtig berühren und zärtlich sie ein wenig pressen, sodass sie fast drohen aus meinem Korsett zu gleiten.

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"Uh" fange leise an zu stöhnen. Dabei lege ich meinen Kopf langsam in den Nacken, sodass er mich zärtlich liebkost, puh. "Aber nicht doch mein Schatz" flüstere ich "Wir sind doch gar nicht mehr ein Paar. Wenn das einer unserer Partner..." Aber ihn scheint das nicht zu interessieren, und mich in diesem Augenblick eigentlich auch nicht wirklich. Sodas die ungewollte Lust und nicht die Vernunft siegt. Schließlich geht er um den Sessel herum und steht vor mir, will gerade aufstehen, als er in diesem Augenblick sich über mich beugt. Er stützt sich auf den starken Armlehnen ab und küsst mich erneut. Lege meine Hände um seinen Hals, so dass er mich umfasst und aufnimmt. Leider ist mein Rock zu eng, kann meine Beine leider nicht so weit spreizen um ihn um seine Hüfte zu umklammern. Er umgreift meine schmale Taille. "Du hast ein wunderschönes schwarzes Korsett an, ich kann es sehn, es schimmert dir durch deine weiße Bluse, haste das extra gemacht du Schlange, um mich zu verführen?"
"Nein, ich wusste ja nicht mal das du der zweite Interessent bist" flüstere ich zurück,
"und gefällt dir was du siehst?"
Er antwortet mit einem nicht aufhören wollenden Kuss. Unsere Zungen scheinen einen Kampf um die Vormacht auszufechten, seine dringt tief in meinem Rachen ein, ich umschlinge sie und dringe meinerseits tief bei ihm ein. Wir steigern unser Spiel und es wird immer berauschender. Vorsichtig zieht er mir meine weiße Seidenbluse nun aus dem Rockbund und umarmt mich, fährt mit seinen Händen, unter der Bluse, meinen korsettierten Körper auf und ab.
Deutlich merke ich wie erregt er bereits jetzt ist. Aber auch ich atme längs ebenfalls schon schwer, kann es kaum noch erwarten sein Körper schwitzen zu sehn. Schließlich halten wir es beide kaum noch aus, unser verlangen aufeinander wird immer größer, steigt ins unermessliche. Wir lösen unsere Umarmung, er öffnet meine Bluse, während ich sein Hemd ihm wohl eher aufreiße, ich kann es kaum noch erwarten, öffne schnell seinen Reißverschluss, er greift mein Handgelenk, lächelt mich an und sagt leise zu mir
"Langsam Angie er steht schon unter Spannung, ihm soll doch nichts geschehen oder?"
ups... werde rot und mir ist die Situation ein wenig peinlich. Derweil zieht er seine Hose aus, während ich meinen Rock mir öffne und langsam abstreife.
Er schielt zu mir rüber "sag mal, trägst du immer noch keinen Slip wenn es so warm wie heute ist?"
Mein Gott werde schon wieder rot, aber konnte ja nicht ahnen das ich heute bei diesem Termin..
"Nein" gebe ich kleinlaut zu "aber du weißt doch mir ist immer so furchtbar schnell heiß" jetzt muss selbst ich schon lachen, und auch er kichert in sich hinein. "Natürlich Angie" Schaue nun ihn ebenfalls mir genauer an. Puh, er ist immer noch gut in Form. Beiße mir in Gedanken aus lauter Vorfreude, verlegen auf meine Unterlippe.
"Gefällt dir was du siehst?" fragt er und geht einen Schritt auf mich zu, umarmt mich und löst gleichzeitig die Schnüren meines Korsetts. Öffne vorne die Planchette und lege es zur Seite.
"Mh, also mir gefällt was ich da sehe" lächelt er mich an und versucht mit seinen Händen meine Brüste zu umgreifen. Ich lege meine Arme um seinen Hals und nur weil ich High Heel´s trage kann ich seinen Mund gut erreichen. Küssen uns wieder. Unterdessen mach sich seine Erregung nun deutlich an meinem Bauch bemerkbar. Er packt mich kurz aber energisch um meine Taille und setzt mich auf einem Vorsprung auf dem Schrank hinter mir. Während er mich nun hält, umschlinge ich mit meinen Beinen seine Hüften. Unsere Blicke treffen sich wieder und er schaut mir tief in meine Augen. Mich überkommt ein Schauer, ein Gefühl wie ich es lange nicht mehr hatte ich fühle mich unglaublich entbrannt. Macht es das unverhoffte Wiedersehen, oder vielleicht doch diese phantastische Umgebung? Total übermannt von meinem Verlangen gebe ich mich ihm hin, ich schließe meine Augen.. er zwirbelt meine Perle. einfach wunderschön. erlebe es wie in Trance . ich nehme um mich herum nichts war, alles scheint so nebensächlich zu sein. Immer wieder fühle ich ihn tief in mir. Versuche ihn förmlich aufzusaugen und festzuhalten, sodass er nie wieder entschwindet, immer wieder.. Auch er scheint jetzt seinen Höhepunkt zu bekommen, fange an zu zittern, am ganzen Leib, krampfe fast.
Zusammen erleben wir die Sexuelle Ekstase, und krümmen uns vor Glück. Sind in diesem wunderschönen Augenblick eins. Langsam löst sich die Spannung und ich versuche wieder meine Sinne zu erlangen. Löse meine Beine, die immer noch ihn umklammerten er hilft mir und lässt mich vorsichtig auf meine noch wackeligen Beine ab. Atme schnell und schwer, bin völlig fertig. Ihm ergeht es ebenso. Unsere Körper sind beide mit Perlen des Schweißes benetzt. Ich umarme ihn und lecke ein paar seiner Schweißperlen von seiner Brust.
Ein salziger Geschmack, aber ein Geschmack der mich sehr schnell wieder zu Kräften kommen läst. Auch er liebkost mich an meinem Hals, deshalb lege ich meinen Kopf zu Seite, sodass er bereits wieder beginnt mich zu begehren. Plötzlich höre ich Stimmen, sie kommen aus dem Flur, oh mein Gott wir sind doch nackt wenn jetzt einer reinkommt! Er küsste mich auf die Wange, ich wachte mit einem Riesen Schrecken auf. Ich saß immer noch im Sessel der zum Fenster hin stand. Hatte wohl einen Traum.
"Hei Angie, Mensch was machst du denn hier?" Da stand doch mein früherer Freund hinter mir, er hatte sich hinter dem Sessel gestellt und mich vollkommen überrascht. Hörte noch eine weitere Person näher kommen, den Makler.
"Ach sie kennen sich? Na blöde frage, Entschuldigung" zwinkerte er ihm zu. Puh wie ich so ein Getue hasste. Den Rest der Besichtigung war ich eigentlich noch gar nicht richtig klar, war mir auch irgendwie egal geworden. Ob er meine Erregung gespürt hatte? Auf jeden Fall tastete er mich mit seinen Blicken immer wieder regerecht ab. Ich bemerkte dass auch ihm die Besichtigung nicht wirklich interessierte, etwas schien ihn wohl zu sehr abzulenken.

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