Der Geschäftstermin

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Der Geschäftstermin

Der Geschäftstermin

Loxiaohu

Die Tür führte direkt hinaus in einen wunderschönen Garten, der von einigen kleinen Gaslaternen in ein warmes, schummriges Licht getaucht wurde und, trotz der Dunkelheit erkennbar, eigentlich schon fast eher ein Park war. Ich ließ mich willenlos von der mir völlig fremden Frau hinaus führen und folgte ihr den schmalen Kiesweg entlang der mannshohen Buchsbaumhecken, die, gleich einem Labyrinth, immer wieder überraschende Öffnungen nach links oder rechts anboten. Schon nach wenigen Abzweigungen wäre es mir sehr schwer gefallen, den Weg zurück je wieder zu finden, aber irgendwie machte mir das gar keine Angst, weil ich mich mit meiner Begleiterin auf sonderbare Weise derart verbunden fühlte, daß solche Gedanken absurd erschienen. Sie strahlte mich immer wieder über die Schulter hinweg an, während sie behutsam ihre nackten Füße voreinander setzte, ohne erkennen zu lassen, ob die spitzen Kieselsteine unter ihren Fußsohlen Schmerzen verursachten oder nicht. Ich wiederum bemühte mich, mich so zu bewegen, daß das Glöckchen an meiner Klitorisvorhaut nicht in permanente Schwingungen geriet. Doch es gelang mir nur sehr unzureichend und es ließ seinen hellen Ton bei fast jedem Schritt hören, was meine Führerin hin und wieder mit einem leisen Lächeln quittierte. Der Griff ihrer Hand war bestimmt und doch nicht so fest, daß ich ihn nicht jederzeit ohne große Mühe hätte wieder lösen können. Im Grunde hätte es seiner auch gar nicht bedurft, denn die Verbindung zwischen uns hätte auch ohne diesen körperlichen Kontakt funktioniert.
Wir erreichten einen kleinen Bogen aus allerlei Rankgewächsen, der sich über einem Durchgang wölbte, der auf eine große Wiese führte, in deren Zentrum sich ein kleiner See befand, in dem es sogar richtige Enten und Schwäne gab. Majestätisch schipperten sie über das Wasser und schienen geradezu inne zu halten, als wir uns näherten. Ein japanischer Pavillon erhob sich in der Mitte des Sees. Unweit des Pavillons, direkt am Ufer, stand eine fein ziselierte Bank aus schwarzem Gusseisen und hellem Holz, auf die die Hausherrin nun mit einer sehr bestimmten Geste wies. „Setz’ dich!“, sagte sie und ich gehorchte sofort. Sie beobachtete mich dabei, wie ich meinen Rock raffte und nach hinten schob um mich mit meinem nackten Hintern auf das kühle Holz zu setzen. Ich war sehr verlegen und wusste nicht, wohin mit meinen Händen, auch wagte ich nicht, den Blick zu ihr zu heben. Den ihren konnte ich erneut spüren, als er meinen Körper von oben bis unten inspizierte. Sie ging ein paar Schritte seitwärts und stand nun auf der der Laterne zu gewandten Seite. Ihre Augen tasteten meinen Körper Millimeter für Millimeter ab und ich spürte sie intensiver als jede Berührung. Dann ganz plötzlich, hörte sie damit auf und setzte sich neben mich auf die Bank.
„Du bist wirklich eine sehr schöne Frau.“, sagte sie und ich wurde schon wieder rot. „Dein Mann ist wirklich ein Glückspilz. Machst du das mit dem Kleid eigentlich immer so?“
Ich nickte. Noch immer hatte ich einen dicken Kloß im Hals und war außerstande zu sprechen.
„Was ist los?“ fragte sie mit verwunderter Miene.
„Das wüsste ich auch gerne.“, dachte ich und versuchte es mit Räuspern. Sie lachte herzlich und strahlte mich mit ihren warmen Augen an.
„Hast du ’nen Frosch verschluckt? Hey, du bist ja ganz aufgeregt. Mache ich dich etwa nervös?“
Ich nickte erneut und sie fragte erstaunt weiter:
„Aber was tue ich denn, dass dich so stumm sein lässt? Ich sitze doch bloß neben dir?“
Erneut versuchte ich mein Problem mit Räuspern zu beheben, doch es war wie verhext.
Meine Kehle war wie zugeschnürt.
„Na gut meine schweigsame Schöne. Dann muß ich wohl oder übel die Konversation für uns beide übernehmen. Wir sind uns zwar vorhin schon vorgestellt worden, aber ich finde dieses „Gesietze“ auf diesen offiziellen Diners immer ganz schrecklich. Ich heiße Ai und ich musste da einfach raus. Ich hatte den Eindruck, du wärst jetzt auch lieber woanders, hab ich recht?“
„Ich heiße Lina“, wollte ich sagen. Doch ich brachte nur ein heiseres Krächzen zustande.
Ai redete inzwischen weiter:
„Ich muß sagen, ich finde es ziemlich erregend, mit dir hier alleine zu sein. Ich habe von Anfang an so eine seltsame Verbindung zwischen uns gespürt, als würde alles, was ich denke, bei dir ankommen. Ging es dir auch so?“
Ich nickte erneut und war sehr erstaunt darüber, daß es ihr offenbar genauso gegangen war wie mir und daß es auch für sie etwas war, was sie nicht kannte. Sie sah mich immer noch mit diesen wunderschönen Augen an und ich fühlte mich so hingezogen zu ihr, daß ich hätte schreien mögen, wenn meine Stimme mitgespielt hätte. Doch so konnte ich nur weiterhin schweigen und warten.
Als hätte sie meine Gedanken erraten, stand sie auf, nahm meine Hände und zog mich mit sich hoch. Ich konnte spüren, daß ihre Hände dabei genauso zitterten wie meine. Schweigend standen wir uns gegenüber. Ai betrachte mich wieder und schien über etwas nachzudenken. Dann griff sie an ihren Hinterkopf und löste das Band, das ihr Haar dort zusammenhielt.
Dichte blauschwarze Kaskaden rieselten über ihre zarten Schultern und ergossen sich über ihren Rücken hinab bis zu ihrem Po. Sie hatte wirklich wunderschönes Haar.
Dann machte sie einen kleinen Schritt auf mich zu und führte dabei meine Hände hinter meinen Rücken. Ihr Gesicht kam meinem dabei so nahe, daß ich die Augen schließen musste, weil ich von einem leichten Schwindelgefühl erfasst wurde, als ihr warmer Atem meine Halsbeuge streifte. Ich hörte ein vertrautes Klicken und wusste, daß sie mich mittels der Armbänder gefesselt hatte. Ihre Lippen hauchten einen zarten Kuß auf die meinen, dann legte sich auf einmal etwas Weiches, Seidiges über meine geschlossenen Lider. Ai verknotete das Haarband an meinem Hinterkopf und zog sich zurück. Ihr tastender Blick, der über meinen Körper wanderte, war wieder sehr deutlich zu spüren. Dann wurde auf einmal die Schleife in meinem Nacken gelöst und ich fühlte, wie der zarte Seidenstoff, der meinen Körper bisher bedeckt hatte, an mir herunterrieselte, bis er, als weiches Knäuel um meine Knöchel geschlungen, liegen blieb. Ihre Hand griff nach meinem Halsband und zog mich nach vorne. Ich trat, ein wenig überrascht, aus den letzten Resten meiner Bekleidung heraus und folgte ihrem fordernden Zug. Der ungewohnte Untergrund des Kiesweges machte es nicht eben leicht, mich weiterhin auf den hohen Absätzen sicher zu bewegen und ich kam ins Straucheln, doch ihre Arme fingen mich mit einer Kraft auf, die ich nie in ihr vermutet hätte.
„Sorry, ich habe wenig Erfahrung damit, jemanden an einem Halsband zu führen.“ sagte sie ein wenig kleinlaut und klang dabei so kläglich, daß ich lachen musste. Sie stimmte in mein Lachen ein und streichelte dabei weiterhin mein Haar und schließlich mein Gesicht. Immer zärtlicher wurden ihre Berührungen und die andere Hand, die auf meinem Rücken lag, schob sich langsam nach unten, bis sie meine Pobacken erreicht hatte. Ich streckte meinen Po ein wenig nach hinten, wie ich es gelernt hatte und zog meine gefesselten Arme ein wenig nach oben, damit sie nicht im Weg waren. Sie nahm das Angebot dankbar an und ließ ihre Finger in die Spalte dazwischen gleiten, die ich ihr nun sehr einladend präsentierte. Währenddessen hauchten ihre Lippen kleine zarte Küsse auf meine Brüste, die durch die nach hinten oben gezogenen Arme ebenfalls sehr exponiert waren. Ihre Zunge begann einen neckischen Tanz auf den Knospen, die wie zwei kleine Perlen empor standen und immer größer zu werden schienen. Immer größer wurde der Radius ihrer Liebkosungen, bis sie schließlich auch den Bauch und die Hüften miteinbezogen. Nun erreichten ihre Lippen auch meine Scham und ich erbebte förmlich, als sie das erste Mal mit ihrer Zunge meine Klitoris berührte und erneut das leise Klingeln des Glöckchens ertönte Sofort zog sie sich wieder zurück, doch von nun an kehrte sie in immer kürzeren Intervallen dorthin zurück, um mich mit ihren Küssen immer mehr in Brand zu setzen. Ihre andere Hand schob sich unterdessen immer wieder in den Spalt zwischen meinen Pobacken und glitt von dort zwischen meine Schamlippen und nahm die dort fließenden Säfte wieder mit zurück zu jener anderen Öffnung meines Körpers, derer sich mein Liebster so gerne bediente und die unter ihren kundigen Händen immer geschmeidiger und glitschiger wurde. Als sie schließlich genau dort das erste Mal einen Finger in mich hinein schob, stöhnte ich laut auf, zumal ihre Zunge genau im gleichen Augenblick meine Klitoris auf diese unvergleichliche Art leckte, wie ich es bisher noch nie erlebt hatte. Ich schwankte leicht auf meinen hohen Absätzen in dieser exponierten Position, doch ich hatte ja Übung darin, mich wieder zu disziplinieren. Ai hielt einen Augenblick inne. Auch sie hatte mein leichtes Schwanken bemerkt. Zärtlich streichelte sie über meine Wange. „Ich werde dir ein bisschen helfen.“ flüsterte sie mir ins Ohr. Ich spürte ihre Hand erneut an meinem Halsband, die mich in eine aufrechte Position zog und mich dann durch einen kurzen Ruck wissen ließ, daß ich mich in Bewegung setzen sollte. Langsam zog sie mich hinter sich her und es war offensichtlich, daß sie sich diesmal mehr Mühe gab, mich beim Laufen nicht zu überfordern. Ich folgte ihr, ohne zu wissen, wohin sie mich bringen würde, doch schon bald konnte ich fühlen und vor allem hören, daß sich unter meinen Füßen nun Holzbohlen befanden. Dumpf hallten meine Schritte durch der Nacht, die in meinem Fall ja eine doppelte, noch tiefere und absolute war. Wir mussten uns auf einer kleinen Brücke befinden, die über den See, vermutlich sogar hin zu dem kleinen Pavillon führte. Plötzlich blieb Ai stehen und stoppte auch mich mit einer energischen Handbewegung gegen meinen Brustkorb. Dabei touchierte sie meine Knospen ganz leicht und diese Berührung jagte mir einen leichten Schauer über den Rücken. Sie trat hinter mich und ich hörte ein vertrautes, klirrendes Geräusch. Ein Geräusch, das ich schon oft gehört hatte und daß mich immer noch jedes Mal mit einer kribbligen Aufregung erfüllte. Ketten wurden heruntergezogen und dann spürte ich auch schon, wie meine Arme hinter meinem Rücken angehoben wurden. Ein Klicken und ich wusste, daß meine Handfesseln nun mit den Ketten verbunden waren. Dann folgte ein Knirschen und ich spürte sofort einen leichten Zug an meinen Handgelenken, der immer stärker wurde. Langsam zogen die Ketten meine Arme hinter meinem Rücken immer weiter nach oben und zwangen mich in eine immer weiter nach vorn gebeugte Position. Als ich fast einen Winkel von 90° erreicht hatte, hörte der Zug und das Knirschen auf. Ai näherte sich mir völlig unhörbar, doch auch jetzt konnte ich ihre Gegenwart und ihren Blick auf meiner Haut spüren. Sie streichelte mich mit ihren Augen. Sie bewegte sich, leise wie eine Katze, rings um mich herum und nahm jedes Detail meines Körpers in dieser neuen Situation in sich auf. Dann spürte ich plötzlich ihre Hände an den Innenseiten meiner Oberschenkel, die diese, ganz zart, aber bestimmt, in eine weiter gespreizte Stellung brachten. Ich hing jetzt regelrecht in den Ketten, die meine Handgelenke nach oben zogen und meine Füße hatten, dank der hohen Absätze meiner Schuhe, große Mühe, in der ihnen zugewiesenen Position zu bleiben. Doch sofort wurde auch hier Abhilfe geschaffen. Manschetten legten sich um meine Fußgelenke und ein erneutes Klicken machte mir klar, daß auch der Boden des Pavillons entsprechende Vorrichtungen bereit halten musste, um mich in der nun erreichten Haltung zu fixieren. Der Bodenkontakt meiner Füße war nur noch theoretisch vorhanden. Ich stand nicht mehr wirklich, sondern schwebte fast, vornüber gebeugt und mit weit gespreizten Beinen.
Ai näherte sich mir nun erneut und ließ ihre Fingerspitzen ganz sacht über die Rückseite meines Körpers gleiten. Die angespannten Muskeln lechzten geradezu nach einem derartigen Reiz und reagierten mit Verzückung und augenblicklicher Entspannung, was zur Folge hatte, daß ich noch mehr in den Ketten hing. Die Gänsehaut, die ihre Berührung erzeugte, hätte ohne Probleme als Miniaturmodell der Rocky Mountains durchgehen können und ich stöhnte hemmungslos unter dieser wunderbaren Zärtlichkeit. Sanft strichen die Fingerspitzen erneut über die so unendlich erregte Haut und meine Gefühle wurden geradezu farbig in herrlichen Rot- und Orangetönen, in die sich nun auch noch eine leise Melodie einschlich, die aus weiter Ferne zu kommen schien und, nach einem abrupten Ende aller Zärtlichkeiten, ebenso plötzlich abbrach. Ich hörte Ai’s Stimme, die in einem kurzen, zur Hälfte unhörbaren, Dialog zustimmte, sofort zu kommen. Ein kurzes Piepen und ein leise hin gehauchtes „Sorry“. Dann war ich allein.

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