Der Telefonhörer ...

4 4-7 Minuten 0 Kommentare
Der Telefonhörer ...

Der Telefonhörer ...

Dreaming Dolphin

... in meiner Hand war verzaubert. Anders war nicht zu erklären, was mit mir geschah.

Seit einer Stunde telefonierten wir nun schon. Über Belanglosigkeiten erst, die kleinen Dinge des Alltags. Dann über Wünsche, Träume, Lebensphilosophien. Schließlich über die Sehnsucht nach Nähe und den Unterschied zwischen „allein sein„ und „einsam sein„.
Dabei kannten wir uns kaum. Ein paar E-Mails hin und her, die dürren Informationen auf jener Single-Seite im Internet, über die wir uns kennen gelernt hatten, zwei rasch gemailte Fotos, ein paar Telefonate. Das war alles.
Und dann dieses Gespräch, das plötzlich eine unerwartete Wendung nahm.
„Ich wünschte, Du wärst hier!„ hatte ich gesagt.
„Und dann?„ antwortete sie. „Was dann?„
Da hatte ich den Salat! Was nun? Was wollte sie hören? Was sollte ich sagen?
Ich beschloss, alles auf eine Karte zu setzen. Und der Zauber begann ...
„Ich wäre nicht allein – hier auf meinem Bett ...„
Schweigen.
Würde sie jetzt den Hörer auflegen – und das war’s?
Die Sekunden dehnten sich zu Ewigkeiten.
Dann wieder ihre Stimme: „Du liegst im Bett? ... Ich auch!„ Mir war, als könnte ich ihr Lächeln hören. „Möchtest Du mich wirklich bei Dir haben?„
„Ja.„
„Dann pass auf!„ Im Telefonhörer knackte es. „Jetzt bin ich bei Dir!„
In diesem Augenblick passierte es: Ich schloss die Augen – und der Telefonhörer an meinem Ohr verwandelte sich in eine weiche Frauenhand.
„Jetzt bin ich bei Dir!„ sagte sie noch einmal. Und die Hand legte sich sanft auf meine Wange und streichelte mein Gesicht.
„Was möchtest Du, dass ich tun soll?„
„Nicht aufhören!„ dachte ich, „Bloß nicht aufhören!„ Aber was ich sagte, war: „Ich will Dich sehen! Ich will wissen, was Du anhast!„
„Ein T-Shirt„, sagte die Stimme im Hörer. „Und ein Höschen. Sonst nichts.„ Pause. „Und Du?„
„Jeans, Unterhosen, ein Hemd ...„
„Möchtest Du, dass ich Dich ausziehe?„
„Ja, zieh mich aus ...„

Und schon war da eine zweite Hand, legte sich auf meine andere Wange. Beide Hände fuhren an meinem Hals entlang. Fanden den obersten Knopf von meinem Hemd. Öffneten ihn. Dann noch einen. Und noch einen. Legten sich auf meine nackte Brust, berührten sanft meine Brustwarzen.
Dann machten dieselben Hände sich an meiner Hose zu schaffen. Öffneten Knopf und Reißverschluss, fuhren unter meinen Hintern und zogen mir ganz langsam die Jeans über die Beine nach unten. Die Unterhose nahmen sie gleich mit.
„Ich zieh Dir Deine Jeans aus„, sagte die Stimme an meinem Ohr. „Ganz langsam. Die Unterhose auch. Dein Geschlecht reckt sich mir entgegen, wie befreit ...„
Kaum hatten sie mir die Hosen über die Füße gezogen, waren sie wieder da, diese Hände. Streichelten sich an meinen Beinen nach oben, berührten die Innenseiten meiner Oberschenkel. Legten sich schließlich sanft um meine Männlichkeit, die sich unter dieser unerwarteten Berührung schnell aufrichtete.
„Was jetzt?„ Wieder diese Stimme. „Möchtest Du, dass ich ihn in den Mund nehme?„
Noch bevor ich antworten konnte, spürte ich zusätzlich zur Berührung der Hände warmen Atem in meinem Schoss. Weiche Lippen hauchten einen Kuss auf meine pralle Eichel. Dann legten sie sich um den kleinen, lüsternen Kopf und saugten ihn in einen warmen, feuchten Schlund. Eine verspielte Zunge umkreiste ihn, leckte an ihm wie an einer kleinen Eiskugel. Dann bemächtigte sich der Mund meiner ganzen Männlichkeit. Groß und hart füllte sie ihn aus.
„Was machst Du?„ fragte die Stimme an meinem Ohr. „Holst Du Dir einen runter?„
„Ja„, antwortete ich und stöhnte ein wenig dabei. „Und Du? Machst Du’s Dir auch?„
Doch statt meine Frage zu beantworten, sagte sie nur: „Jetzt bin ich dran! Verwöhne mich!„
Der Mund in meinem Schoss gab mich frei. Sekunden später spürte ich, wie ein warmer, weicher Frauenkörper sich auf mir niederließ: die Beine an beiden Seiten meines Körpers, das flaumig-feuchte Geschlecht an meinem Glied, doch ohne mich in sich aufzunehmen, die Hände neben meinem Kopf aufgestützt. Große, schwere Brüste streiften mein Gesicht.
„Spürst Du mich?„ fragte die Stimme im Telefon. „Spürst Du meinen Körper?„
„Ja„, hauchte ich. „Meine Hände umfassen Deine Brüste, drücken sie, massieren sie. Meine Zunge spielt mit Deinen Nippeln. Sie sind schon ganz hart ...„
Das Atmen am anderen Ende der Leitung wurde schwerer. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen: „Soll ich Deine Muschi lecken? Möchtest Du, dass ich Dich ein bisschen verwöhne?„
Statt einer Antwort spürte ich plötzlich, wie die weichen Schenkel zu beiden Seiten meines Körpers höher rutschten. Kaum hatte der Duft ihres Geschlechts meine Nase erreicht, senkte sie sich auch schon auf mich, drückte mir ihre flaumig-feuchte Scham aufs Gesicht. Mit spitzen Fingern teilte sie selbst ihre Schamlippen für mich, bot meinem Mund das Zentrum ihrer Lust dar.
Dieser Einladung konnte ich nicht widerstehen. Mit der Zunge berührte ich ihren Kitzler, saugte mich an ihm fest, drang in ihre feuchte Spalte ein, ließ mich volltropfen von ihrer Lust, spürte die Ekstase, mit der sie ihren Schoss auf mein Gesicht presste, umfasste mit den Händen ihren Po und drückte ihr Geschlecht fest an meinen Mund.
„Das machst Du gut!„ sagte die sanfte Stimme am anderen Ende der Leitung und zitterte vor Erregung. Und nach einer Weile: „Jetzt komm! Jetzt will ich Dich ganz!„
Die Frau über mir löste sich von mir und drehte sich um. Energisch griff sie nach meinem Schwanz, brachte sich selbst darüber in Position, ließ sich dann niedersinken und nahm mich mit einer einzigen schnellen Bewegung in sich auf. Groß und hart spürte ich mich selbst in dieser engen, warmen, weichen Grotte. Eine Weile geschah nichts. Wir spürten uns nur. Dann begann sie sich zu bewegen, glitt an mir auf und ab, suchte und fand ihren eigenen Rhythmus, benutzte mich für ihre Lust.
Ich sah sie von hinten, sah ihre vollen, gerundeten Pobacken, ihren sanft geschwungenen Rücken, die knochigen Schulterblätter, den schmalen Hals, das lange, dunkle, gelockte Haar. Sah, wie mein feucht glänzender, kräftiger Schwanz in ihr verschwand und wieder zum Vorschein kam, wie sie mit traumtänzerischer Sicherheit an ihm auf und nieder rutschte, ohne ihn je aus ihrem Schoss zu verlieren. Spürte wie die Lust in ihm aufstieg und langsam, aber stetig dem Höhepunkt zusteuerte – einem Höhepunkt bisher nicht gekannter Ekstase.
Das Stöhnen am anderen Ende der Leitung wurde schneller und lauter. Dann ihre Frage: „Bist Du so weit? Magst Du jetzt kommen mit mir?„
„Ja!„ meine Antwort. „Ja, ich bin so weit!„
„Dann komm! Komm zu mir, komm mit mir, komm in mir!„
Und ich kam. Ergoss mich in ihren Schoss, erreichte pulsierend den Höhepunkt, verströmte all meine Erregung, all meine Lust – und wusste, dass sie es auch spürte, dass am anderen Ende der Leitung dasselbe mit ihr geschah, dass ihr Becken sich zuckend bewegte, dass die Hand zwischen ihren Beinen sich fest auf ihre Scham presste, dass sie schließlich den Gipfel der Lust erreichte und sich willentlich willenlos in die Arme eines alles verschlingenden Orgasmus‘ fallen ließ.
Dann war es vorbei. Der Telefonhörer in meiner Hand war wieder nur ein Telefonhörer. Die Gefährtin meiner Lust war verschwunden, war nur noch ein sanftes, zufriedenes Atmen an meinem Ohr.
So lagen wir noch lange beieinander und flüsterten uns Zärtlichkeiten zu. Jeder für sich und doch nicht allein, jeder mit seiner eigenen Melodie und doch in unzerstörbarer Harmonie. Den Zauber dieses Augenblicks hinüber rettend in den Schlaf ...

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 3155

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben