Des Teufels Palazzo

Begierde - Teil 4

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Des Teufels Palazzo

Des Teufels Palazzo

Joana Angelides

Ich wollte mir nicht eingestehen, dass er das meinte, was ich offensichtlich gerade dachte. Wollte er uns zusehen? Wollte er, dass ich und das Weib da vor mir…?
Sie hatte begriffen, dass ich zögerte und nicht recht wusste, wie ich mich verhalten sollte.
„Komm her, er will zusehen! Wenn Du nicht gut bist, Gnade Dir Gott!“, sie verdrehte die Augen. Sie sprach Englisch, mit italienischem Akzent.
Ich ging näher hin zu ihr und senkte meine Stimme etwas.
„Ich habe keine Ahnung, was das bedeuten soll. Ich bin nur Gast unten im Casino!“, flüsterte ich.
„Du bist nicht von der Agentur?“, flüsterte sie fragend.
„Nein!“
„Dann tue so, als würdest Du von dort kommen. Er bestellt immer wieder irgendwelche Gigolos, die uns vor seinen Augen ficken müssen und will dabei zusehen. Und wenn sie nicht gut sind, dann schlägt er mit der Peitsche zu!“, sie deutete mit einer Augenbraue zu ihm hin und da sah ich, dass er doch tatsächlich eine Peitsche in der linken knochigen Hand hielt. Der Schreck fuhr mir in die Glieder.
Wie komme ich hier wieder raus? Er hörte offenbar schlecht, denn er hatte sich in seinem Stuhl aufgerichtet, um besser hören zu können was wir flüsterten.

Die Situation war schwierig.
„Was heißt UNS?“, flüsterte ich wieder.
„Er hat mich und einige andere Mädchen in den angrenzenden Zimmern eingesperrt, die von Spielern als Pfand hiergelassen wurden, oder er lässt sie am Land als Dienstmädchen engagieren und benutzt sie dann als Sexsklavinnen! Er gibt uns an Freunde unter der Bedingung weiter, dass er zusehen kann, das erregt ihn, doch ist er nicht in der Lage selbst aktiv zu werden“.
Gäste, oder besser gesagt Spieler, die ihre Begleiterinnen als Pfand oder Einsatz hierlassen? Mir wurde schwindelig, wo war ich da hineingeraten?

Sie begann an meinem Gürtel zu nesteln und hatte mich mit einer Leichtigkeit von meiner sowieso offenen Hose befreit.

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