Er wusste auch zu Hause schon, wie man sein Taschengeld vernünftig anlegen konnte, um zumindest die dicken Eier in den Griff zu bekommen. Er wurde dann auch sehr schnell fündig, und ich stand ziemlich verloren, mitten in der Nacht, allein auf einer mehr als anrüchigen Straße von Paris und hatte dicke Eier. Es gab zwei Möglichkeiten für mich. Entweder ich wartete auf meinen Kumpel, bis der fertig war, hatte dann immer noch dicke Eier, oder ich sprang über den Schatten meiner Angst. Was ich damals schon festgestellt hatte, war die Tatsache, dass mich reifere Frauen ungemein ansprachen. Auf dem Weg war mir schon eine Dame aufgefallen, die etwas abseits vor einem alten Stadthaus stand. Sie war irgendwie anders als die jungen Damen. Still, unaufdringlich, zurückhaltend, fast scheu, und sie hatte so schöne blaue, etwas traurige Augen. Es war Sommer, es war warm und alle waren leicht bekleidet. Ich auch. Ich sah meinem Freund hinterher, überlegte und machte mich dann auf den Weg zurück, um zu sehen, ob ich SIE zumindest wiederfinden würde. Von Ansprechen oder mehr war noch gar nicht die Rede. Und tatsächlich stand sie noch vor der Haustür. Ich ging an ihr vorbei, ohne auch nur einen Blick zu riskieren. Ein Stück weiter blieb ich stehen und drehte mich um. Sie sah zu mir herüber und lächelte. Sonst nichts. Sie machte keine Anstalten, zu mir zu kommen oder mir etwas zuzurufen. Sie stand nur da und lächelte. Sie war so wunderschön. Ich werde diese Frau mein Leben lang nicht vergessen. Und nicht nur aus dem Grund, weil sie meine erste gewesen ist. Schulterlange, blonde, dicke Haare, schlank, unglaubliche lange Beine in schwarzen Nylons. Ihr Sommerkleidchen war tief ausgeschnitten, zeigte viel von ihren großen Brüsten und endete eine Handbreit über sehr sexy Strapsen.
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