„Hallo.“
Die helle, klare Stimme reißt den Mann auf der Bank aus seinen Gedanken und fast ein wenig erschrocken wendet er sich der Sprecherin in seinem Rücken zu.
„Ha…“, er muss sich räuspern, weil er sich allein wähnte. „Hallo“, gibt er zurück, als er sich gefangen hat.
„Stört es sie, wenn ich mich ein bisschen zu ihnen setzte?“, fragt die junge Frau.
Stören? Nein das tut es ihn nicht, aber verunsichern schon. Im Gegensatz zum unbefangenen Auftreten der Unbekannten lösen solche Momente immer wieder Beklemmung in ihm aus.
Frauen, vor allem in diesem Alter sieht er gerne. Sie wecken Erinnerungen an seine Jugend, doch jetzt, als frischgebackener Rentner, sind sie eher etwas, was er nur mit verdeckten Blicken aufzunehmen wagt. Es könnte belästigend wirken, was er auf keinen Fall will.
„Nur zu“, gibt er knapp zurück und rückt an den äußersten linken Rand der Bank.
‚War das ein Schmunzeln, was über ihre jugendlichen Züge huschte?‘, fragt sich Helge und kommt nicht umhin den Gesamteindruck schnell in sich aufzunehmen.
Schulterlanges dunkelblondes Haar wird ihr von der warmen Sommerluft ins Gesicht geweht.
Mit einer schnellen Kopfbewegung befreit sie ihre Augen von diesem Schleier und tapst vorsichtig über die spitzen Steine des Feldweges zur Bank.
Weil sie dabei ihren Blick nach unten richtet, wagt Helge einen intensiveren Blick.
Schlank ist sie, fast dünn könnte man sagen. Bei dieser Figur ist man geneigt, einen Teenager vor sich zu haben, doch nach ihren Gesichtszügen muss sie wenigstens in den Zwanzigern sein.
Sicher ist sich Helge jedoch nicht, weil er so etwas immer schlecht einschätzen kann. Vor allem wenn die jungen Damen so gekleidet sind, wie die Unbekannte.
Das weit geschnittene Crop Top regt seine Fantasie an.
Trägt sie einen BH, oder darf der Sommerhauch ungehindert ihre Minititten umspielen?
Auf jeden Fall streichelt er ihre zarte Bauchhaut und im Sonnenlicht blitzt der Stein vom Bauchnabelpiercing auf.
Die Bank am Wanderweg
Graues Schamhaar – Teil 1
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Die Bank am Wanderweg
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Mysteriös - alles kann, nichts muss
schreibt Anamur