Die Besenreiterin

TIMEA – Die Abenteuer einer geraubten Prinzessin - 4. Teil

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Die Besenreiterin

Die Besenreiterin

Peter Hu

Felix Flinkaxt wandte sich mit einem schmutzigen Lachen um.
„Königin der Schwarzen Nacht? ...mach dich nicht lächerlich. Wenn es die je gegeben hat, so ist die doch längst verfault oder zu Asche verbrannt. Dieses alte Ammenmärchen lockt doch noch nicht einmal mehr die kleinsten Kinder hinterm Ofen hervor.“
„Ist das so?“ ...zwitscherte die Hexe übertrieben gut gelaunt.
„Nicht einmal mehr kleine Kinder also, zollen mir mehr Respekt?“
„Nun gut, Kerl, das soll sich ändern“, ...fauchte sie, als sie nun aus dem Grün ihres Landeplatzes hervor trat.
„So bin ich deiner unmaßgeblichen Meinung nach, also nur ein Häuflein nach Fäulnis stinkender Asche? ...Derartige Komplimente schmerzen eine Dame von Geblüt.“
Verführerisch stolzierte die schöne Hexe nun auf und ab, während sie ihn aus ihren grünen Augen wild anfunkelte (*damit sich auch der Leser ein Bild macht: Lederstiefel, Minirock und ein paar knackig gepiercte Apfelbrüste unter einer viel zu engen, knappen Bluse; ...über dem ovalen Bauchnabel geknotet).
Die Hexe kniete sich ins Gras; ...vorgeblich, um ein zartes Blümelein zu betrachten. Rein zufällig spannten sich ihre wohlgestalteten Schenkel jedoch in dieser Position zu verführerischster Schönheit. Und ihr herrlicher Hexenarsch tat es ihnen gleich. Da konnte der Holzfäller unmöglich weg schauen...
„Bilde ich es mir ein, ...oder klebt dein gieriger Blick da gerade auf meiner doch ach so verrotteten Hinteransicht? Ich glaube, du kannst sogar meine Ringlein sehen. ...Ist das etwa geiler Sabber, der sich da in deinen Mundwinkeln sammelt?“
„Ich gebe es ja zu: Auch mein Schneckchen ist ein bisschen feucht. Wäre es zu Asche verbrannt, wie du behauptest, es würde wohl kaum so juckig tropfen...“

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