Erst als ich das Video von dir und Iris gesehen habe, dachte ich, dass du der Richtige sein könntest.“
„Wieso ich?“
„Weil der Sex, den du mit Iris hattest, gut war und weil du achtsam mit ihr umgegangen bist. Wenn ich mich einem anderen Mann als Sklavin anvertraue – und das muss dir bewusst sein – dann muss ich die Gewissheit haben, dass er die Grenzen erkennt. Dieses Gefühl habe ich bei dir, doch könntest du auch hart zu mir sein? Mir den Hintern versohlen, mir anderen Schmerz zufügen, mich beschimpfen und erniedrigen?“
Mir stockte kurzzeitig der Atem. Was Sandra mir da anbot, oder von mir forderte, hatte ich noch nie in Erwägung gezogen. Sicher hatte ich bei meiner Frau die Titten auch mal härter angefasst und ihr einen Klitsch auf den Po gegeben, doch sonst immer auf ihre Bedürfnisse geachtet. Aber es schien ja Sandras Sehnen zu sein, so behandelt zu werden, also könnte ich das ..?
Die junge Frau unterbrach meine Gedanken nicht, beobachtete aber gespannt mein Gesicht. Ich suchte den Blickkontakt und fragte:
„Und dein Mann wird immer dabei sein?“
„Ich denke für die Ersten zwei-, dreimal kann ich sicher eine Ausnahme erwirken, was auch in meinem Sinne wäre, aber dann ja.“
„An den Gedanken, dass mir dein Mann zusieht, wenn ich mit dir Sex habe, muss ich mich erst gewöhnen, aber irgendwie ist es auch erregend.“
„Wenn dich die Vorstellung reizt, kannst du es auch, aber wirst du mich so behandeln können, wie es nötig ist?“
„Könntest du damit umgehen, dass ich es zu Beginn vielleicht noch nicht perfekt mache? Dass ich mich an dieses Neuland erst herantasten muss?“
„Deshalb sagte ich, dass es in meinem Interesse ist, wenn wir erst einmal allein zugange sind. Also sagst du zu?“
„Ich weiß zwar nicht so richtig, auf was ich mich hier einlasse, aber … ja, ich will es“, sprach mein Mund, obwohl alles in mir schrie; tu es nicht.
„Geil“, jubelte sie verhalten. „Wir schieben das auch nicht auf die lange Bank und machen das erste Treffen noch im alten Jahr. Kannst du dich morgen Abend für circa zwei Stunden loseisen?“
Jetzt hatte sie mich schön überfahren, aber ein zurück gab es für mich nicht mehr. Wer A sagt, muss auch B sagen und Sandra hatte es mit Sicherheit so kurzfristig angesetzt, damit ich nicht doch noch einen Rückzieher mache.
„Ich denke schon.“
„Gut, bekommt deine Frau dein Handy in die Hand?“
„Könnte sie, hat sie aber noch nie gemacht, so wie ich mich nie an ihrem vergreife“, sagte ich.
„Gut gib mir deine Nummer, ich kläre mit meinem Mann, dass er morgen Abend für einige Zeit aus dem Haus ist, und schicke dir eine SMS mit Zeit und Adresse.“
Wir saßen noch für ein weiteres Bier zusammen und tauschten uns aus. Sandra hatte eine super Art mir die Scheu zu nehmen und langsam begann ich mich auch, auf den kommenden Abend zu freuen. Als sie ging, hauchte sie mir einen Kuss auf die Wange und flüsterte:
„Ich kann es kaum erwarten.“
Der Wirt kam, ich zahlte, doch er blickte mich nachdenklich an und sagte:
„Wenn ich dir einen guten Rat geben darf; sei vorsichtig, Iris ist eine gefährliche Frau.“
Ich lachte kurz auf und erklärte:
„Zu spät, die Erfahrung habe ich schon gemacht, aber ich glaube, ich habe mich gerade auf etwas viel Gefährlicheres bei der anderen Frau eingelassen.“
„Oh“, brachte er nur heraus, aber ich ließ ihn ohne weitere Erklärung stehen.
Die Entdeckung
Je oller umso doller - Teil 7
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