Diesmal scheint es zu gelingen. Lisa wühlt in meinem Haar, als ich ihren Bauch liebkose. Lustvolle Laute gibt sie dabei von sich und ich nähere mich dem Dreieck der Begierde.
Ich kann den lieblichen Frauenduft schon deutlich riechen, als Lisa meinen Kopf greift und mich hochzieht.
„Komm her und fick mich jetzt!“, fordert sie hastig.
„Lisa bitte, noch nie durfte ich dich da mit der Zunge verwöhnen. Lass es endlich einmal zu.“
„Ich möchte das aber nicht“, wehrt sie ab und versucht weiterhin, mich hochzuziehen.
„Aber ich will es doch so gerne“, halte ich dagegen.
Lisa erschlafft.
„Es wird nie geschehen, weil das ein Tabu für mich ist! Akzeptier das bitte.“
Die Stimmung ist dahin. Ich kann deutlich spüren, wie Lisa jegliche Erregung abhandengekommen ist. Mir geht es auch nicht viel besser und ich sinke neben ihr auf die Matratze.
„Warum?“, frage ich tonlos.
„Bitte nimm es einfach hin. Ich mache alles mit, was dir sonst noch so einfallen sollte, aber das bleibt ein Tabu.“
„Ich denke, ich kann das ganz gut, Lisa. Conny war immer sehr zufrieden mit dieser Art Verwöhnprogramm.“
„Schön für sie, aber bei mir nicht!“, zischt Lisa.
Scheiße, wieder ins Fettnäpfchen getreten! Warum muss ich jetzt auch Conny erwähnen? Die Stimmung ist jetzt restlos versaut. Also was soll’s, nun will ich es erst recht wissen.
„Das muss doch einen Grund haben, also raus damit!“, fordere ich.
„Arrrg, dass du manchmal nicht weißt, wann du aufhören musst! Also gut.“ Lisa atmet tief durch. „Orale Höhepunkte sind für mich das Größte. Kein Orgasmus, den du bei mir bisher erlebt hast, kann da mithalten. Ich bin dabei so ungehemmt, so in Ekstase, dass ich mich nicht mehr kontrollieren kann.
Genau deshalb gebe ich mir die Schuld daran, Bernds Gelüste geweckt zu haben. Ich habe mich dabei über sein Gesicht geschwungen, meine Muschi fest auf seinen Mund gedrückt, sodass er nach Atem ringen musste. Dann wie wild über das ganze Gesicht gerieben. Die Nase musste den Kitzler reiben und ins Loch eintauchen. Sein ganzer Kopf wurde dabei eingeschleimt. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie losgelöst ich dabei bin.
Bernd hat das nach einer Weile sogar gefallen und als wir es nach einem vorhergehenden Fick einmal gemacht haben, ist er vermutlich auf den Geschmack gekommen. Von da an wollte er das immer öfter und dann kamen die Gedanken an andere Männer bei ihm auf.“
Ein tiefer Seufzer entringt sich Lisas Brust. Sie macht das Licht aus und zieht die Decke über uns.
„Ich hab mir geschworen, dass mich nie wieder ein Mann oral verwöhnen darf. Und diesen Schwur werde ich nicht brechen, da kannst du dir sicher sein! Immer wäre die Angst dabei, dass du dann auch so wirst und mir reicht vollkommen, was wir so haben. Jedes Mal machst du mich unendlich glücklich, wenn wir Sex haben. Ich bin danach immer befriedigt, auch ohne das Orale. Also bitte akzeptiere das!“
Die Stimmung ist dahin. Weder Lisa noch ich haben jetzt die geringste Lust auf Intimitäten. Nachdenklich schmiege ich mich an sie und möchte mich rechtfertigen.
„Halt jetzt ja die Klappe und komm mir nicht mit Entschuldigungen, wie das so deine Art ist!“, knurrt Lisa gereizt.
Sie kennt mich schon sehr gut – besser als Conny vermutlich.
Die Entdeckung
Ob das gut geht? – Teil 28
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