Du hättest das auch haben können, das weiß ich von ihm. Du weißt gar nicht, was du verpasst hast. Jetzt ist der Zug abgefahren, du bekommst ihn nicht wieder in die Hände“, stellte sie klar.
„Das ist das Letzte, was ich will! Heike sei vorsichtig! Es ist ein gefährliches Spiel, auf das du dich da einlässt. Und wenn ich das so sagen darf; es bekommt dir nicht, wenn ich dich so ansehe.“
„Aaach, komm schon, wenn man eine ganze Nacht von drei Männern gefordert wird, zehrt das schon etwas. Allerdings möchte ich das nicht mehr missen.“
„Heike, du spinnst. Komm wieder runter. Und was ist überhaupt mit Frank?“, fragte ich erschrocken.
„Das hat sich erledigt. Was ich jetzt habe, ist genau das, was ich brauche. Schluss jetzt, lass uns die anstehende Arbeit machen und mein Privates geht dich nichts mehr an!“
Alle Versuche meinerseits liefen ins Leere. Ich kam nicht mehr an sie ran. Heike lief sehenden Auges ins offene Messer, gab aber niemand die Möglichkeit, ihr zu helfen.
Der Kontakt zu ihr riss gänzlich ab, zu ihrem Mann genauso. Der zog sich zurück und bald darauf in eine andere Stadt.
Mir wurde klar, was für ein Wahnsinnsglück ich gehabt hatte. Gerade noch rechtzeitig hatte ich bei Holger den Absprung geschafft. Dass ich mich anfänglich so in ihm getäuscht hatte, ihn mehr als Opfer gesehen hatte, war vermutlich von ihm inszeniert. Ich forschte etwas nach und erfuhr, dass seine Frau geflüchtet war, weil sie sein dominantes Wesen nicht mehr ertrug. Die folgenden Potenzprobleme waren vermutlich eine Kopfsache gewesen, doch eher seinem übermäßigen Pornokonsum zuzuschreiben.
Das beschäftigte uns eine Zeitlang, doch dann kam der Tag, als Sandra am Frühstückstisch plötzlich Blutungen, in Verbindung mit Unterleibsschmerzen bekam. Die Diagnose dann, im ersten Moment ein Schock.
Nicht wegen der Schwangerschaft. Wegen den Komplikationen, die sich auftaten.
Die Familie wächst
Je oller umso doller - Teil 51
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Die Familie wächst
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