Die Familie wächst

Je oller umso doller - Teil 51

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Die Familie wächst

Die Familie wächst

Jo Diarist


Mehrfach tief durchatmend begann ich mit zitternder Stimme, an die beiden gewandt zu sprechen:
„Ihr zwei seid mir das Liebste auf der Welt.“ Erschrocken hielt ich inne und blickte mich um. „Ihr natürlich auch alle, aber den beiden hier bin ich eben noch viel näher.“
Verhaltenes Lachen von allen Anwesenden und die Antwort von Jonas gab mir ein bisschen Lockerheit.
„Das wissen wir Ma und es ist – ich denke, ich spreche da für alle hier Anwesende – selbstverständlich, dass dir die zwei näher sind als alle anderen. So, und jetzt spann uns nicht weiter auf die Folter.“
„Danke Jonas. Also, um zu meinem Anliegen zurückzukommen“, fuhr ich an Sandra und Norbert gewandt fort: „Maria brachte mich auf die Idee und ich finde sie wundervoll. Vor dem Gesetz ist es nicht möglich, aber vor allen hier Anwesenden, möchte ich – wollen wir – mit eurem Einverständnis eine Ehe zu dritt eingehen.“
Alle, außer Maria und ich, hielten die Luft an, doch ich fuhr schnell fort.
„Also, ich frage dich Norbert, ist es dein freier Wille, mit der hier anwesenden Sandra die Ehe einzugehen, so beantworte meine Frage mit JA.“
Norbert stand mit halboffenem Mund da und schien keiner Reaktion fähig. Erst als ich nachhakte, gelang ihm nach mehrfachem Räuspern eine Antwort:
„Ja, ja ich will.“
„Danke. Somit frage ich dich, Sandra. Ist es dein freier Wille, mit dem hier anwesenden Norbert die Ehe einzugeben, so beantworte meine Frage mit JA.“
Sandra schien nicht minder überrascht, antwortete aber ohne nochmalige Aufforderung:
„Ja ich will.“
„Dann erkläre ich euch vor allen hier Anwesenden zu Mann und Frau. Maria, dein Einsatz“, schloss ich an meine Tochter gewandt.
Maria trat vor und ich an Norberts andere Seite.
„Ich weiß, ihr habt nie Ringe getragen, doch ich möchte, dass ihr das von jetzt antut. Pa, der rechte Ring ist für Rosi, der linke für Sandra. Nimm sie und stecke sie deinen Frauen an.“
Mit zitternden Händen griff Norbert in das geöffnete Kästchen und ließ meinen Ring fast fallen.

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