„Du hinterhältiger Molch“, ...schimpfte Schlappsack. Hast mich also schon wieder übertölpelt“...
„Ja, aber ich habe sie nicht aufgeweckt, weil ich ein höflicher Lüstling bin. Wer weiß, ob ich nach dir noch Gelegenheit dazu gehabt hätte?“ ...lachte Wollin keckernd.
„Was ist hier los?“ ...verlangte der strenge Meister Langbart zu wissen, der die Lage noch immer nicht erfasst hatte.
Doch im gleichen Augenblick sah er schon die überraschende „Bescherung.“
„Nicht übel“, ...pfiff er anerkennend durch die verbliebenen Zähne.
„Und für diesen „Hausfriedensbruch“, muss sie ja doch wohl bezahlen, ...wenn wir nicht nach den Bütteln rufen sollen. Sehe ich das richtig?“
Da waren sich alle Zwerge einig. Wenn sie sich erkenntlich zeigte, wollte man noch einmal von einer Anzeige absehen; ...und alle Sieben grade sein lassen.
Mittels einer eilig gefundenen Rabenfeder kitzelten die Zwerge der Träumenden Fußsohlen, ...und weckten die "Einbrecherin" nicht unsanft aus ihrem Schlummer...
*
...„Klar, wir werden dich verstecken“, ...versicherten die Zwerge, nachdem Schneeflittchen ihre herzzerreißende Geschichte erzählt hatte.
„Natürlich aber, musst du auch etwas für uns tun. Schließlich isst du ja für Drei. Unsere wirtschaftliche Lage ist augenblicklich nicht die Beste. Wir können uns nicht einmal eine Haushaltskraft leisten. Du musst also für uns spülen, schrubben, kochen, ...und dann zeig uns doch mal, was du da unter deinem hübschen Kleidchen hast...“
Das fand Schneeflittchen nur gerecht, auch wenn die Zwerge nicht gerade schön anzusehen waren. Aber sie hatten erstaunliche Kunststückchen drauf, wie Schneeflittchen schnell feststellte. Bald war eine so wilde Orgie im Gange, wie sie die erfahrene Wirtstochter noch nie erlebt hatte.
„Habt ihr aber niedliche Zipfelchen“, ...hatte Schneeflittchen da gerade noch gespöttelt. Doch wurde sie schnell eines Besseren belehrt.
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