Im schwachen Schein der Lagerfeuer schlich er sich also geduckt zur verruchten Statue. Seit langem war er so ziemlich der erste Mensch, der den Staub im Schatten des Ochsen aufwirbelte. Schon befand er sich unter dem Stumpf des abgeschlagenen Gemächts. Mit bloßen Händen grub er sich darunter in die Tiefe. Nach etwa zwanzig Minuten stieß er tatsächlich auf etwas Hartes. Seine plötzlich ehrfürchtig zitternden Finger ertasteten etwas großes, langes Dickes.
Nur mit Mühe gelang es dem erschöpften Raubgräber, das schwere Ding überhaupt anzuheben.
Endlich lag der steinerne Riesendildo zwischen seinen Knien. Das Ding war dicker als ein gut trainierter Männerarm...
Als Ali sie vom gröbsten Schmutz befreit hatte, begann die Eichel bedrohlich rot zu leuchten. Sie bestand einzig aus einem riesigen Edelstein, in dem sich nun das Licht aller Lagerfeuer sammelte... „Das AUGE des OCHSEN“ ...faustgroß lag es vor seinen Füßen.
Mit einem gezielten Hieb des Archäologenhammers, trennte Ali die rote Edelsteinspitze von der Obszönität. Die wertvolle Eichel ließ er in seiner großzügigen Gewandttasche verschwinden. Das kopflose Gemächt beerdigte er kurzerhand wieder an Ort und Stelle. Sorgsam verteilte er abschließend den Staub, dass nur niemand bemerkte, was sich hier zugetragen hatte...
Müde, aber zufrieden, schlich sich der Dieb wieder in sein Zelt. Sein Chef lag noch wach; das Gemächt mit Heilkräuten umwickelt...
„O weh... mein alter Freund war offensichtlich vorsichtiger als ich“, ...begrüßte Porni seinen Assistenten...
„Aber selbstredend“, ...entgegnete Ali selbstbewusst.
„Das bin ich doch fast immer. Ich hatte in dieser Nacht einen riesigen Pint in den Händen. Und der war ziemlich kalt, hatte aber eine gewaltige, rot glühende Spitze...
„Oh Ali, ...ich teile schon seit Jahren das Zelt mit dir. Ich wusste gar nicht, dass du auch auf Knaben stehst“, ...staunte Orn offenen Mundes.
„Nur selten“, .
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.