Die feuchte Sveta

8. Teil aus Professor Doctor P. Orn

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Die feuchte Sveta

Die feuchte Sveta

Peter Hu

Während sich in Banana Citi derart erschütternden Szenen abspielten, trafen sich in den verborgenen Urwaldhöhlen die Stämme der kleinen Leute. Das ganze Jahr über hatte man sich schon auf das große Fruchtbarkeitsfest gefreut. Von überall her strömten nun Alt und Jung, um die fröhlicheren Varianten des alten, immer gleichen Spiels zu genießen.
Doch zuvor hatte man sich natürlich viel zu erzählen. Man stärkte sich, die neuen Freunde wurden stolz vorgestellt und ausgiebig abgetastet. Man tanzte, lachte, tauschte Geschenke aus; ...genoss reichlich vom köstlichen Urwaldwein, welcher nur dank des fremdländischen Zuwanderers in reichlichen Strömen floss.
Mit dem passenden Pegelstand wurde es intimer...
Das Dröhnen der Trommeln hatte schon seit geraumer Zeit für die passende Stimmung gesorgt. Endlich schickte man sich an, das allseits beliebte Spiel zu spielen.
Sabin wollte sich gerade zu ihrem geliebten Professor gesellen, als drei vorbildlich gewachsene Urwaldschönheiten den exotischen Prachtkerl entführten.

Seinem fröhlichen Winken war klar zu entnehmen, dass ihm diese Entführung keineswegs unangenehm war. Sabin war natürlich einmal mehr beleidigt...
Verärgert wollte sich die Blonde in einen stillen Winkel zurückziehen um zu schmollen. Denn so sehr sie sich auch auf das Fest gefreut hatte; der Sinn nach fröhlichen Paarungsspielchen war ihr wieder einmal gründlich vergangen. Denn Gastfreundschaft hin oder her, sie wollte sich nur mit dem Einen paaren, wegen dem sie schließlich hergekommen war...

Der getreue Ali erkannte ihren Kummer selbstverständlich sofort. Der einfühlsame Wüstensohn versuchte natürlich spontan, das traurige Mädchen durch einige billige Späße wieder aufzuheitern. In seinem Hinterkopf schwebte freilich eine ganz andere Idee. Denn gab es eine bessere Gelegenheit, Sabin vielleicht noch einmal für ein kleines Nümmerchen unter guten Freunden zu gewinnen. Sex entspannt schließlich ungenmein. Immerhin war heute das Große Fruchtbarkeitsfest. Da durfte jeder mit jedem, ohne dass das jemand übel nehmen durfte. Porni hatte das sofort begriffen...

Und für Ali gab es keine bessere Entscheidung. Echte Blondinen waren in der heimatlichen Wüste nicht zu finden. Die Indiopüppchen waren zum anbeißen süß; aber sie waren eben nicht blond…
Aber Sabin machte es ihm nicht leicht. Tapfer widerstand sie seinen ersten Scherzen. Sie knurrte sogar böse. Denn ihr war jetzt einzig nach schmollen zumute. Doch schließlich fand sie es recht unhöflich, seinen gut gemeinten Versuchen so standhaft zu trotzen. Schließlich war es nicht Ali, der sie derart grob vor den Kopf gestoßen hatte. Der Übeltäter hieß Orn... Professor Doktor...
Sabin ließ einige Tränen kullern. Aber dann straffte sie sich schließlich so aufreizend, dass ihre spitzen Titten dem Wüstensohn beinahe die Augen ausgestochen hätten. Schließlich musste sie schluchzend lachen. Dann versiegten auch ihre Tränen und ihr Lachen war heiter befreit.
Ali war eben ein Meister für alle Lebenslagen.

„Hast du denn auch einen Gummi dabei?“ ...erkundigte sich Sabin in gespielter Empörung, als sich seine diebischen Finger unter ihre Shorts schoben.
„Aber selbstverständlich“, ...lachte der Araber. Schon kramte seine freie Hand in den tiefen seiner Hosentaschen und zauberte ein kleines Päckchen daraus hervor.
Schnell fanden sie eine freie Nische...

Aber so sehr sich Sabin aber auch mühte, sie fand irgendwie nicht in die passende Stimmungslage. Orn war halt in ihrem Kopf...
„Tut mir leid, es liegt nicht an dir“, ...zuckte sie schließlich nach heißesten Fummelspielen mit den Schultern.
Dabei bekam Ali sonst jede Feige feucht...

„Orni ist halt ein ignoranter Trottel. Ich kann ein Lied davon singen“, ...tröstete der unglückliche Orientale dennoch mitfühlend. Ich nehm‘s nicht persönlich...“
„Lass dir deshalb nicht den Tag verderben. Ich suche mir jetzt noch ein paar hübsche Stammesmädchen, um den Feiertag gebührend zu begehen... Vielleicht solltest du das Gleiche tun, ...nur um auf andere Gedanken zu kommen. Die Kleine im Kochtopf, hat dich ja neulich schön zum Jauchzen gebracht.“

„Das ist wirklich eine sehr gute Idee. Ein Mädchen kann mich in der Tat jetzt ablenken...

Die schnucklige Rotbraune zeigte sich auch sofort höchst erfreut.
Sogleich ging sie vor Sabin in die Knie, und leckte ihr zur Begrüßung den Bauchnabel aus. Sabins Tätowierung hatte es ihr einfach angetan. Ihre Finger fuhren immer wieder die Konturen nach, was ein wohliges Kribbeln zur Folge hatte.
Sie massierten die „Raubkatze“ so gekonnt, dass die Blonde langsam immer geiler wurde. Bald legten sich die warmen Hände um ihre Brüste. Sabins kleinbusige Gespielin war ebenso fasziniert von diesen vorwitzigen Kegeln, wie die meisten Männer.
Sie saugte und liebkoste sie, gewürzt mit ein paar lustvoll dosierten Bissen. Und die letzteren sandten ihre Signale bis tief in Sabins Schoß, dessen Eingang unter geschicktem Fingerspiel zu tropfen begann...
Und als die Rotbraune sie sanft in die neunundsechziger Position dirigierte, damit man sich gegenseitig die Spalten lecken konnte, war der Professor völlig vergessen...

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So verging die erste Nacht des großen Festes wie im Fluge.

Doch schon nach dem Frühstück waren unsere Helden wieder gefordert. Der Spaß hatte schließlich einen ernsten Hintergrund. Es ging um frischen Samen...

Aus allen Ecken und Winkeln der Anlage drang frivoles Gelächter und wildes Gestöhn...
Während der berühmte Professor Doktor P. Orn seinen wunden Stachel kühlen musste, erwachte in seinem getreuen Diener Ali Eben Jussuf Auweh das Blut seiner diebischen Ahnen. Alis Stammbaum führte nämlich direkt auf die Blutlinie des berühmten Diebes von Bagdad zurück.
Im schwachen Schein der Lagerfeuer schlich er sich also geduckt zur verruchten Statue. Seit langem war er so ziemlich der erste Mensch, der den Staub im Schatten des Ochsen aufwirbelte. Schon befand er sich unter dem Stumpf des abgeschlagenen Gemächts. Mit bloßen Händen grub er sich darunter in die Tiefe. Nach etwa zwanzig Minuten stieß er tatsächlich auf etwas Hartes. Seine plötzlich ehrfürchtig zitternden Finger ertasteten etwas großes, langes Dickes.
Nur mit Mühe gelang es dem erschöpften Raubgräber, das schwere Ding überhaupt anzuheben.
Endlich lag der steinerne Riesendildo zwischen seinen Knien. Das Ding war dicker als ein gut trainierter Männerarm...
Als Ali sie vom gröbsten Schmutz befreit hatte, begann die Eichel bedrohlich rot zu leuchten. Sie bestand einzig aus einem riesigen Edelstein, in dem sich nun das Licht aller Lagerfeuer sammelte... „Das AUGE des OCHSEN“ ...faustgroß lag es vor seinen Füßen.

Mit einem gezielten Hieb des Archäologenhammers, trennte Ali die rote Edelsteinspitze von der Obszönität. Die wertvolle Eichel ließ er in seiner großzügigen Gewandttasche verschwinden. Das kopflose Gemächt beerdigte er kurzerhand wieder an Ort und Stelle. Sorgsam verteilte er abschließend den Staub, dass nur niemand bemerkte, was sich hier zugetragen hatte...

Müde, aber zufrieden, schlich sich der Dieb wieder in sein Zelt. Sein Chef lag noch wach; das Gemächt mit Heilkräuten umwickelt...
„O weh... mein alter Freund war offensichtlich vorsichtiger als ich“, ...begrüßte Porni seinen Assistenten...

„Aber selbstredend“, ...entgegnete Ali selbstbewusst.
„Das bin ich doch fast immer. Ich hatte in dieser Nacht einen riesigen Pint in den Händen. Und der war ziemlich kalt, hatte aber eine gewaltige, rot glühende Spitze...

„Oh Ali, ...ich teile schon seit Jahren das Zelt mit dir. Ich wusste gar nicht, dass du auch auf Knaben stehst“, ...staunte Orn offenen Mundes.

„Nur selten“, ...lachte Ali süffisant.
„Aber wenn die Burschen solch außergewöhnlich funkelnde Eicheln haben, kann ich einfach nicht widerstehen.“ ...Mit stolzem Lächeln griff Ali in die unergründlichen Tiefen seines Kafftans. Plötzlich hielt er einen funkelnden Edelstein in der Hand, welchen die Faust unmöglich umschließen konnte.
„Das AUGE DES OCHSEN“!... Orn war so fassungslos, dass er die Mund nicht schließen konnte.
„Das wird mir so manche hübsche Erwähnung in der Fachpresse einbringen, ...vielleicht sogar eine Berufung an das berühmte Institut für schmutzige Ausgrabungen“...
„Ali, ich wüsste wirklich nicht, was ich ohne dich machen sollte. Wie kann ich dir nur danken?“
Ali mahlte konzentriert mit den Kiefern. ‚Hatte nicht er unter dem Ochsen gekniet, und sich die Finger blutig gebuddelt?‘...
„Zuerst will ich dir die erste Frage beantworten“, ...zischte er gereizt durch die Zähne.
„Ohne mich würdest du vermutlich in irgendeiner Autowaschanlage arbeiten; ...,mit dem Dampfstrahler vorwaschen und im Nachgang Radkappen polieren.“
„Was die zweite Frage betrifft, da fällt mir schon einiges mehr ein: ...Du erinnerst dich sicher noch an das Versprechen, welches du mir kürzlich in unserem kleinen Hölenkerker gegeben hast? ...Du weißt schon, ...die vollbusige Amerikanerin... Natürlich muss sie blond sein...“ „Dann braucht mein Mopedtaxi neue Reifen, ...meine Frauen und die vielen Kinder müssten auch mal dringend wieder neu eingekleidet werden, ...meine Hütte braucht einen neuen Anstrich. ...Eigentlich ist sie auch viel zu klein. Abreißen und ein neues Haus bauen, wäre eine vernünftige Lösung...“
„Auch wollte ich immer schon einen weißen Mercedes haben, ...mit Leder, Klima und alles durm und dran...“
„Ach ja, ...und Satellitenfernsehen fehlt natürlich auch noch. Die Blonde soll sich schließlich nicht langweilen, während sie sich für mich die Nägel lackiert“...

„Wo soll ich das ganze Geld denn hernehmen?“ ...röchelte Orn unter plötzlicher Atemnot.
„Was glaubst du denn, was ein kleiner Professor verdient? Und das meiste verschwindet doch auch gleich wieder in meiner Forschungsarbeit. Ich habe noch nicht einmal ein Auto...“

„Lieber Porni“, ...erklärte Ali mit Engelszungen. ...„Für solch einen Krafunkelstein, wie ich ihn hier in der Hand halte, kann man sich in aller Regel ganze Bananenrepubliken kaufen. Und eben dieser Krafunkelstein ist, kleinlich betrachtet, eigentlich der Krafunkelstein deines treuen Assistenten. Denn er hat ihn aufgespürt und ausgegraben. Nur weil wir schon so viel miteinander erlebt haben, bin ich bereit, den Gewinn mit dir zu teilen. Ich lasse dir sogar den größeren Teil, denn du hattest schließlich Kosten...“
„Aber ich werde nicht zulassen, dass du den Lohn unserer harten Arbeit für ein paar zweifelhafte Ehrungen und einige schmeichlerische Zeitungsartikel hergibst. Deine Auftraggeber lachen sich ins Fäustchen, und wir riskieren unseren Hals samt dem daran hängenden Leben“...
...„Manchmal glaube ich, mein Lieber Porni, das lange Studium hat dir den Verstand vernebelt. Du verschmähst die hübscheste Blondine, die ich je gesehen habe. Ihre Schnecke zieht geradezu eine Schleimspur des Verlangens vor dir her, auf der du eigentlich ausrutschen müsstest. Aber du scheinst es gar nicht zu bemerken. Und vom Wert des "Auges" wollen wir erst gar nicht reden“...
...„Lieber Chef, meine Wünsche sind wirklich sehr bescheiden. Und wenn du sie mir nicht erfüllen kannst, muss ich diesen wunderschönen Stein leider mit dem Hammer in handliche Splitter hauen, um mir von meinem Anteil ein schönes Leben zu machen“...
Schon hielt er den Hammer in der Hand...

„Aber Ali, das kannst du doch nicht tun. Das wäre ein fürchterlicher Verlust für die Wissenschaft. Und gibt es einen größeren, ehrenvolleren Lohn, als ihr mit vollem Einsatz zu dienen? Da müssen private Wünsche hinten an stehen“...
„Du darfst den Stein nicht zertrümmern. Nie würde die Welt erfahren, warum er so mächtig war, ...warum er soviel Blut gekostet hat.“
„Er muss untersucht und ausgestellt werden. Er gehört in ein Museum... Die Welt hat ein Recht darauf, sich an seinem Glanz zu erfreuen!“

„Lieber Porni! ...die Frage, warum der Stein soviel Blut gekostet hat, kann dir sogar ein ungebildeter, einfacher, analphabetischer Kleintaxifahrer beantworten. Dazu braucht es keine wissenschaftliche Untersuchung:
„Er bedeutete schlichtweg Reichtum und Macht; ...die Erfüllung aller irdischen Wünsche. Die menschlichen Begierden haben sich nicht geändert. Damals wie heute birgt der Stein Reichtum, aber auch Gefahr und Tod in sich. Und weil du das nicht erkennst, nehme ich dieses Ding einstweilen an mich, bevor es in falsche Hände gerät.“

Treuhänderisch verschloss er das Kleinod in seinem Koffer.
„Sonst lässt es sich der "blauäugige" Professor am Ende noch von der ehrgeizigen Frau Doktor Willhelm abnehmen. Denn die weiß mit Sicherheit, was sie mit dem Stein anzufangen hat“, ...lachte der Araber bitter...

„Bravo“, ...klatschte Sabin beifällig. Sie stand schon seit geraumer Zeit im Zelteingang.
„Das musste ja mal endlich gesagt werden. Besonders der Teil mit der „Blondine und ihrer Schleimspur“ hat mir gefallen“, ...grinste sie.
„Im Gegensatz zu unserem Professor, habe ich mein Freudenorgan während des ganzen Festes übrigens sehr pfleglich behandelt. Es ist noch ganz geschmeidig, ...und nicht die Spur von wund. Ich habe es nur von einem hübschen Mädchen verwöhnen lassen. Denn ich habe es für meinen Traummann geschont.“
„Und dann muss ich am nächsten Tag feststellen, dass seine Bohrstange vollkommen verglüht ist. Ich hoffe nur, es tut wenigstens ordentlich weh,“...schnaubte die Blonde verächtlich.
Dann rollte sie sich, nicht ohne zuvor noch einmal all ihre nackten Köstlichkeiten zu präsentieren, auf ihrer Schlafmatte zusammen, und schlief ein...

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...„Schade, dass sie uns schon verlassen wollen“, ...bedauerte der Häuptling aufrichtig.
„Hat es ihnen denn bei uns nicht gefallen?“

„Wir waren wirklich begeistert. An ihrer Gastfreundschaft liegt es keinesfalls. Aber wir sind schon seit zwei Wochen im Grabungscamp überfällig. Man wird sich unnötig um uns sorgen.“
Alle bedauerten den Abschied.
„Aber wir kehren gerne zum nächsten Fruchtbarkeitsfest zurück“, ...kam es dann wie aus einer Kehle.
„Sie sind uns jederzeit herzlich willkommen. Wir freuen uns über jeden friedlichen Besucher.

Schließlich wurden unsere Höhlenforscher von einem kundigen Krieger durch das tückisch Labyrinth zurück geführt. Niemand hatte mehr mit ihrer gesunden Wiederkehr gerechnet...

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