Ich nehme sie fest in den Arm und drücke sie an mich. Auch sie schlingt ihre Arme um meine Hüften und legt ihren Kopf an meine Brust.
„Gib mir einen Moment, ich richte mir eben die Couch, dann kannst du schlafen.“
Sie nickt und macht sich auf den Weg ins Bad um sich die verlaufene Schminke aus dem Gesicht zu waschen und sich Bettfertig zu machen. Gerade als ich soweit fertig bin, kommt sie mit einem weißen, leicht durchsichtigem Seidenshorty aus dem Bad.
Sie legt sich in Rückenlage ins Bett, ihren Blick starr auf die Zimmerdecke gerichtet. Auf der Couch ist es nicht so gemütlich wie im Bett. Ich ziehe die Beine an und ziehe mir die dünne Decke bis ans Kinn.
„Schlaf gut Kathi.“, flüstere ich gerade so laut, dass sie es hören konnte.
„Tobi?“
„Hhhmm...“, brumme ich zurück.
„Das hier ist dein Zimmer, ich sollte auf der Couch schlafen. Aber wir sind doch auch erwachsen. Wenn du versprichst die Situation nicht auszunutzen, dann komm bitte zu mir ins Bett. OK?“
„Aber nur, wenn du mir nicht hinterher irgendwelche Vorhaltungen machst.“, stelle ich sachlich fest. Als Antwort hebt sie die Bettdecke an und murmelt: „Komm bitte.“
Brav drehen wir uns beide so, dass wir Rücken an Rücken liegen. Schnell höre ich ihr ruhiges und gleichmäßiges Atmen. Ein süffisantes Grinsen kann ich mir nicht verkneifen, mit dem ich dann auch in das Land der Träume übersiedle.
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Die Sonnenstrahlen kitzeln mich an der Nase. Irgendetwas hat sich in die Nacht verändert. Ich brauche einen Moment um vollständig wach zu werden und zu realisieren, dass ich auf dem Rücken liege, einen Arm um Kathi gelegt habe, und sie es sich mit ihrem Kopf auf meiner Brust gemütlich gemacht hat. Ihre halterlosen Brüste drücken in meine Flanke. Ihr Bein liegt angewinkelt auf meinem Oberschenkel, ihre Hand liegt auf meinem Unterbauch. Ich sehe ihr beim Schlafen zu. Sie muss ein Engel sein, so zart und zerbrechlich wirkt sie.
Die Flugbegleiterin
schreibt Huldreich