Die Flugbegleiterin - Kapitel 3

Vom Traum zum Albtraum

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Die Flugbegleiterin - Kapitel 3

Die Flugbegleiterin - Kapitel 3

Gero Hard

Ruhig liege ich auf dem Bauch, mein Gesicht deinem zugewandt. Unser Atem trifft sich in der Mitte. Ich kann nicht anders, als dir zärtlich mit den Fingern über die Stirn zu streichen. Langsam öffnen sich deine Augen. Liebevoll lächle ich dich an.

„Guten Morgen, mein Schatz. Wie geht’s dir?“; flüsterst du mir leise zu.

‚Mein Schatz‘ hast du gesagt. Ein Glücksgefühl durchströmt mich.

„Guten Morgen, mein Retter. Ganz gut soweit.“, flüstere ich zurück.

Meine Hand liegt immer noch auf deiner Wange. Vorsichtig nähere ich mich mit meinen Lippen. Wirst du meinen Kuss erwidern oder vielleicht zurückzucken? Nein, du kommst mir sogar entgegen. Leicht berühren sich unsere Lippen und finden zu einem innigen Kuss zusammen. Deine Hand streicht auf meinem Rücken sachte auf und ab.

Minutenlang sehen wir uns einfach nur an. Aber unsere Augen sprechen in ihrer eigenen Sprache miteinander und verstehen sich auch ohne Worte. Ich sehe deine Fragen, die du rücksichtsvoll erst mal nicht stellst. Ich verspreche dir, du wirst alle Antworten von mir bekommen, nichts werde ich dir verheimlichen.

Ich habe mich auf viele Fragen von dir eingestellt. Aber mit dieser ersten habe ich nicht gerechnet:

„Hast du Hunger?“, jetzt wo du fragst, spüre ich die Leere in meinem Bauch. Ich bin gerührt von deiner Rücksichtnahme und bringe nur „Bärenhunger“ heraus.

„Bleib wo du bist! Bin gleich wieder da.“, raunst du mir zu, als du aufspringst und gleich im Schlafzimmer verschwindest. Deine Worte überraschen mich. Ich hatte sowieso nicht vor zu gehen, keine zehn Pferde könnten mich hier wegbewegen. Schon gar nicht in Shorts und Shirt.

Ich höre noch „Ich hole Brötchen!“, und wie die Tür zugezogen wird. Ich muss lächeln und gehe ins Bad.

Sicher wirst du dich freuen, wenn ich den Frühstückstisch vorbereite und der Kaffee sein köstliches Aroma verbreitet.

Tobi’s Erwachen: Mein Schlaf war traumlos.

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