Ein schöneres Kennenlernen geht, glaube ich, nicht.
„Was machst du so … und du?... Aha, wie interessant …!“, und, und, und … so geht das ewig hin und her.
Am Ende des Tages sind wir uns alle sicher: Das war nicht das letzte Mal, dass wir uns in dieser Konstellation getroffen haben. Oder doch? Wer weiß …!?
Es ist fast 21 Uhr, als es uns draußen langsam zu kühl wird. Alle zusammen räumen mit ab und unsere Gäste nutzen gleich die Gelegenheit, sich mit freundschaftlichen Umarmungen von uns, und voneinander, zu verabschieden. Morgen ist Montag, da heißt es für alle früh raus aus den Federn.
Auch für uns wird es ein spannender Tag werden. Ich bin schon sehr aufgeregt. Was da wohl auf mich zukommt? Werde ich dort Felix begegnen?
„Tobi mein Schatz, ich muss dringend ins Bad.“, lasse ich dich wissen.
„Alles ok?“, fragst du zurück.
„Ja, alles gut. Meine Tage, du weißt schon.“ Ich verschwinde im Bad, während du den Geschirrspüler bestückst.
Schmierblutungen, komisch! Ok, hat man ja mal. Aber bei mir sind sie äußerst selten. Über die Jahre kenne ich meinen Körper genau. Ich erkenne die Anzeichen, wenn meine Periode beginnt, weiß wie lange sie dauert, und wann es wieder vorbei ist. Sicher nur die Aufregung vom Freitag und der Stress, beruhige ich mich selbst. Wenn die am Dienstag nicht weg sind, werde ich mir einen Termin bei meiner Frauenärztin besorgen müssen. So ganz lässt mir das doch keine Ruhe. Es passt einfach nicht zu mir.
Alles in allem war das ein wirklich schöner Tag. Nachdem alles aufgeräumt ist, fallen wir erschöpft ins Bett.
„Tobi, ich habe etwas Angst wegen Morgen. Was denkst du, wird das geben?“ Eng drücke ich mich an dich heran und sehe dich ängstlich an.
„Ich werde bei dem Gespräch nicht dabei sein dürfen. Aber ich werde im Flur auf dich warten. So weißt du, ich bin in deiner Nähe, und es kann dir nichts passieren.
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